KA-Leser Günter Vogt: „Ries’ Floskeln nerven nur!“

Zum Artikel "Ries gegen Schmidt – Dem Landrat ist es gelungen, das Vermögen des Kreises durchzubringen" (Online: "Ries wettert gegen

Zum Artikel "Ries gegen Schmidt – Dem Landrat ist es gelungen, das Vermögen des Kreises durchzubringen" (Online: "Ries wettert gegen Schmidt") im Kreisanzeiger vom 5. Februar 2012 meint KA-Leser Günter Vogt:

"Ries’ Floskeln nerven nur!" – Falsche Empörung über die Haushaltspolitik von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt

Das Unrechtsbewusstsein von Bürgermeister Hans Ries, Heringen, ist nicht mehr zu überbieten. Der Landrat soll beschädigt werden, da auch Herr Ries weiß, dass das Vertrauen das Grundkapital jeder politischen Arbeit ist.

Wer unseren Landrat Dr. Schmidt als "Schuldenmacher" betitelt, kennt die Kreispolitik unter der vorausgegangenen "SPD-Regierung" nicht. Der Bund der Steuerzahler hat bereits 1996 festgestellt, dass der Landkreis die teuerste Verwaltung in Hessen habe. Während im Landkreis Fulda ein Verwaltungsbediensteter rein rechnerisch für 373 Einwohner die Aufgaben erledige, brauche das Schlusslicht Hersfeld-Rotenburg bereits für 148 Bürger einen Bediensteten. Damals sei der Landkreis Fulda mit einer Kreisumlage von 38 Prozent zurechtgekommen, während unser Landkreis 44 Prozent erhoben habe.

Diese Situation hat sich grundlegend verändert und Landrat Dr. Schmidt kann sich mit seiner heutigen Bilanz überall sehen lassen.

Bürgermeister Ries hätte den CDU-Neujahresempfang am 25. Januar in Wölfershausen besuchen und den Bürgerbrief von Dr. Schmidt zum Jahreswechsel lesen sollen, um seine falsche Empörung zu erkennen.

Wenn Bürgermeister Ries die Kreisumlage geißelt, scheint er die Leistungen der Kreisverwaltung für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden auszublenden. Die Fachbereiche Bau-, Sozial-, Ausgleichs-, Prüfungs-, Gesundheits-, Umwelt-, Denkmalschutz-, Jugend-, Landwirtschafts-, Brandschutzamt und Anhörungsausschuss dienen den Kommunen. Schließlich wird die Kreisumlage als Finanzausgleich zwischen gleichermaßen mit Selbstverwaltungsaufgaben betrauten Körperschaften erhoben. Sie dient der Wahrnehmung der Ergänzungs- und Ausgleichsfunktion der Kreise.

Ich war 47 Jahre ehrenamtlich in den städtischen Gremien tätig und kann die Auslassungen unseres Bürgermeisters gegen den Landrat nicht verstehen.

Zahlreiche Mitbürger sehen das auch so.

Günter Vogt,Heringen

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