Käberich sagt...

Zu dem Zeitungsbericht Horrorstart ins neue Jahr (HIER ) und dem nachfolgenden Leserbrief der Familie Wachsmuth (im Kreisanzeiger vom 10

Zu dem Zeitungsbericht Horrorstart ins neue Jahr (HIER ) und dem nachfolgenden Leserbrief der Familie Wachsmuth (im Kreisanzeiger vom 10. Januar) nehmen wir wie folgt Stellung:

1) Auf die telefonische Mitteilung einer Rohrverstopfung in der von Wachsmuths angemieteten Wohnung wurde Herrn Wachsmuth noch am gleichen Tag gesagt, er solle die Firma Schwalm mit der berprfung und Beseitigung beauftragen. Dort hat er sich indes wie eine Nachfrage bei der Firma Schwalm ergab nicht gemeldet.

2) Die Firma Benz Hochdruck-Rohrreinigungs-Service hat bei der Rohrreinigung am 5. Januar 2010 als Ursache fr die Verstopfung eine massive Anzahl von Feuchttchern festgestellt. Eine Rohrverengung wurde nicht festgestellt. Sie ist reine Erfindung des Herrn Wachsmuth. Nach den rtlichen Gegebenheiten und der Fundstelle dieser Feuchttcher knnen sie nur aus der Mietwohnung Wachsmuth stammen. Nach uns vorliegender schriftlicher Stellungnahme der Fachfirma Benz lsst der Zustand der Feuchttcher erkennen, dass sie erst im Verlauf der letzten Monate ber die Toilette entsorgt wurden mithin durch Wachsmuths.

3) Wegen nicht gezahlter Kaution, Kosten der Firma Benz und offener Teilmiete Januar 2010 schuldet Familie Wachsmuth uns ber 1.100 Euro, die wir anwaltlich geltend gemacht haben.

4) Familie Wachsmuth behauptet, stets pnktlich ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Laut Mietvertrag haben die Mieter Abschlagszahlungen fr Wasser/Abwasser und Mll direkt an Stadtwerke bzw. AZV zu leisten. Wir erhielten insoweit die Mahnungen der Stadtwerke wegen der Abschlagszahlungen der Monate Juli, August, Oktober und November 2009, sowie die Mahnung des AZV fr den Abschlag des 3. Quartals 2009, die stets mit dem Aufforderungsschreiben an Wachsmuths weitergeleitet werden mussten, ihren dortigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

5) Die Behauptung von Wachsmuths, sie htten den Vorgarten angelegt, ist falsch. Dieser Vorgarten existierte bereits vorher und wurde von uns nach Auszug des Vormieters neu gestaltet. Wachsmuths haben lediglich wenige zustzliche Strucher gesetzt.

6) Die Behauptung, wir htten die Entfernung der Trennwand zwischen Wohn- und Esszimmer gewnscht, ist dreist gelogen. Dies geschah ausschlielich auf Wunsch der Mieter, damit Sie ihre Mbel besser stellen knnten. Die Arbeit hierzu wurde im wesentlichen von uns geleistet. Der dabei angefallene Bauschutt wurde auch nicht in kleinen Mengen bis September 2009 entsorgt, sondern bereits am 15. Juni 2009 (Mietverhltnis Wachsmuth begann 1. Juli 2009) und auf unsere Kosten. Die Kostenbelege dazu liegen noch vor.

7) Soweit im Leserbrief Wachsmuth erwhnt wird, dass in allen Rumen die alten Teppichbden entfernt wurden, und dabei der Anschein erweckt wird, diese Arbeiten wren von den Mietern erledigt worden, liegt sicherlich ein von Wachsmuths beabsichtigtes Missverstndnis vor. Wir haben nach Auszug des Vormieters alle alten Teppichbden selbst entfernt, neue Laminatbden bereits im Mai 2009 gekauft und selbst eingebaut. Dort, wo die Trennwand Ziffer 6 auf Wunsch der Familie Wachsmu h abgerissen wurde, haben wir noch die dadurch im Boden entstehende Lcke nachtrglich mit Laminatresten ausgefllt. Ferner haben wir auf eigene Kosten im Juni 2009 die Kche neu gefliest.

8) Richtig ist, dass die Mieter mit Mietbeginn die Wnde neu tapeziert haben. Wir halten es mit unseren Mietern stets so, dass der neue Mieter sich die Rume nach seinem Geschmack tapeziert und ohne turnusgeme Schnheitsrenovierungen im Verlauf des Mietverhltnisses zu schulden - dafr bei Mietende lediglich besenrein bergibt. Die meisten Mietvertrge enthalten fr Mieter deutlich ungnstigere Regelungen.

9) Wir vermieten neben der von Wachsmuths angemieteten Wohnung noch anderen Wohnraum. Die dortigen Mietverhltnisse bestehen berwiegend bereits seit mehr als zehn Jahren. Im Falle Wachsmuth hoffen wir indes, dass das Mietverhltnis schnellstmglich enden wird. Die Frechheit und Dreistigkeit, mit der wir hier konfrontiert werden, ist beispiellos und wird von uns als unertrglich empfunden.

Familie Adam Kberich

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