Die Kasernenschließung ist Schwachsinn

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Die Bürgermeister haben zum Protest gegen die Schließung der Alheimer Kaserne aufgerufen. Das sagt KA-Volontärin Manuela Buschky dazu.

Ein Kommentar von KA-Volontärin Manuela Buschky:

Im bürokratischen Deutschland müssen zunächst viele (schriftliche) Hürden überwunden werden, bis man sein Ziel erreicht hat – Anträge, Formulare, E-Mails Briefe und Anschreiben sind von Bedeutung. Was soll man tun, wenn man in schriftlicher Form nicht weiter kommt? Wenn Anschreiben, Aufforderungen und Briefe einfach ignoriert und abgetan werden? So verhielt es sich offensichtlich mit unserer Verteidigunsministerin, Ursula von der Leyen.

Die vielfachen Versuche der Bürgermeister Grunwald und Lüdtke, die Verteidigunsministerin darauf hinzuweisen, den Standortschließungsbeschluss der Alheimer Kaserne auf den Prüfstand zu stellen, waren bisher nicht erfolgreich. Es ist verständlich und notwendig, mit härteren Bandagen zu kämpfen. Eine öffentliche Kundgebung gegen die Kasernenschließung zu organisieren ist daher das Beste, was  zu tun ist. Alle Bürger sollten aufstehen und ihre Stimme gegen die massive Steuergeldverschwendung erheben.

Es grenzt an infantiler Dummheit, mehr als 40 Millionen Euro in die Sanierung der Alheimer Kaserne zu stecken, um sie kurze Zeit später wieder zu schließen. Das ist leichtseinnig, verschwenderisch und vor allem schwachsinnig. Da hat man, nach dem Beschluss für die Sanierung der Alheimer Kaserne, nicht zukunftsorientiert entschieden und nicht vorrausschauend gehandelt.

Die Argumente der beiden Bürgermeister und vor allem die Tatsache, dass viele Millionen in die Kaserne investiert wurden, geben keinen Zweifel daran, dass es ein fataler Fehler ist, die Kaserne als Bundeswehrstandort in Rotenburg endgültig zu schließen. Bisher konnte die Verteidigungsministerin keine ausschlaggebenden Argumente gegen die Weiternutzung der Kaserne als Bundeswehrstandort hervorbringen.Was muss geschehen, was sollte unternommen werden, damit die Verantwortlichen vernünftig werden, und die Schließung noch einmal überprüft oder gar rückgängig gemacht wird?

Womöglich sind die Verantwortlichen feige – revidieren sie den Beschluss der Bundeswehrstrukturreform 2011 könnten sie unglaubwürdig oder inkompetent erscheinen.Das Wohl der Allgemeinheit hat Vorrang – und die Steuerzahler haben ein Recht darauf, dass ihre Steuergelder nicht weiter in Millionenhöhe verschwendet werden.

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