Krebskranke Katja Hansen kämpft weiter und sagt „Danke!“

Die schwerkranke Katja Hansen aus Rotenburg ist allen Helfern und Unterstützern sehr dankbar. Foto: Buschky

Katja Hansen kämpft seit letztem Jahr gegen ihren Hirntumor. Jetzt sagt sie all ihren Helfern und Unterstützern "Danke".

Rotenburg. Seit April letzten Jahres kämpft die 26-Jährige Rotenburgerin Katja Hansen gegen ihren Hirntumor (wir berichteten). Die Diagnose lautete Glioblastom, ein bösartiger Tumor im Gehirn. Sie hat eine fünfjährige Tochter (Valentina) und einen eineinhalb-jährigen Sohn, (Adrian) deshalb steht für sie fest: „Ich möchte leben. Aufgeben ist für mich keine Option.“ Die Kosten für Krebstherapien sind so hoch, dass zum Leben und für ihre Kinder wenig übrig bleibt und sie sich nicht jede Therapie gegen den Hirntumor leisten kann.

Durch den Pressebericht im Kreisanzeiger vom 13. Januar wurden viele Menschen auf die 26-Jährige aufmerksam und erklärten sich dazu bereit, ihr zu helfen. So durften sich die 26-Jährige und ihre beiden Kinder über reichlich neue Kleidung freuen: Der Sport fp-Shop in Bebra lud die Familie zu einer Shoppingtour ein und schenkte ihnen mehrere neue Outfits. „Meine zwei Kleinen und ich haben uns riesig gefreut. Miguel vom fp-Shop hat sich sehr gut um uns gekümmert und für uns so viele tolle Klamotten rausgesucht. Wir sind ihm sehr dankbar“, freut sich die schwerkranke Mutter. Über neue Möbel für ihr Kinderzimmer durften sich Valentina und der kleine Adrian ebenfalls freuen. Eine nette Familie aus Rotenburg-Braach schenkte Familie Hansen Möbel für ein neues Kinderzimmer. Auch das Biberino, ein Indoor Kinderspielplatz in Bebra, unterstützte Familie Hansen mit einer Spendenaktion Auch viele Privatleute waren sehr großzügig und unterstützten die dreiköpfige Familie finanziell. „Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die mich durch Sach- und Geldspenden oder in anderer Form unterstützen. Das freut mich sehr und gibt mir neue Hoffnung,“ so Hansen.

Für eine erneute Hyperthermie-Therapie, die zuletzt ihren Hirntumor um zwei Zentimeter schrumpfen ließ, habe sie noch nicht genug Geld. Dafür wolle sie noch etwas sparen. Deshalb mache sie zur Zeit bei einer medizinischen Studie der Firma Novocure aus München mit. Die Therapieform nennt sich Optune. Dabei muss die Erkrankte alle drei Tage Heftpflaster mit Keramikgelpads auf ihre kahl rasierte Kopfhaut anbringen. Das dazugehörige Optune-Gerät erzeugt dann elektrische Wechselfälder, die, wie in Studien zuvor ermittelt, sich teilende Krebszellen verlangsamen oder stoppen können.

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