Kein Komplott

Helmut Heiderich wehrt sich gegen GerchteVon PHILIPP LINGBad Hersfeld. Der Kreisvorsitzende der CDU Hersfeld-Rotenburg, Helmut Heiderich ist auf

Helmut Heiderich wehrt sich gegen Gerchte

Von PHILIPP LING

Bad Hersfeld. Der Kreisvorsitzende der CDU Hersfeld-Rotenburg, Helmut Heiderich ist auf dem Landesparteitag mit seinem Vorschlag einer alternativen Landesliste gescheitert. Doch den kursierenden Gerchten, man habe ihn in Marburg ins offene Messer laufen lassen, tritt er entschieden entgegen: Es war alles kalkulierbar fasst er die Situation im Gesprch mit dem Kreisanzeiger zusammen und erlutert: Wir wollten ein Signal setzen, dass wir so nicht mit uns umspringen lassen. Die Wahlausschsse htten einige Grundprinzipien der CDU ber Bord geworfen. Der schlechte Listenplatz 15 fr Heiderich sei nicht gerechtfertigt gewesen. Ihm sei jedoch von Anfang an klar gewesen, dass sein Listenvorschlag wenig Aussicht auf Erfolg hatte, so Heiderich: Die Stimmenmehrheit liegt in der CDU nun mal in Sdhessen. Es war absehbar, dass wir da nur schwer gewinnen wrden. Hinzu kam, dass ber die Landesliste erst nach den ereignisreichen Kampfabstimmungen um die Spitzenpltze fr die Europawahl abgestimmt wurde da war bei den Delegierten die Lust auf weitere langwierige Auseinandersetzungen verflogen. Trotzdem htten sie sogar noch Untersttzer fr ihren Vorschlag dazugewonnen, berichtet CDU-Kreisgeschftsfhrer Andreas Rey. Von einer Verschwrung gegen Heiderich knne also keine Rede sein.Auch Behauptungen, er kmpfe nur um seine Kandidatur, um sich seinen Pensionsanspruch vom Bundestag zu sichern, tritt Heiderich entschieden entgegen: Schlicht gelogen. Die notwendigen acht Dienstjahre habe er bereits abgeleistet, was auch jeder im Intenet nachlesen knne. Fr seine Motivation habe das aber ohnehin nie eine Rolle gespielt. Um doch noch in den Bundestag einziehen zu knnen, will Heiderich jetzt das Direktmandat ber die Erststimmen gewinnen und wirbt fr ein Stimmen-Splitting: Michael Roth ist mit seinem Listenplatz 2 auf jeden Fall in Berlin. Er braucht die Erststimme berhaupt nicht. Wer aber einen zweiten Vertreter fr die Region in Berlin haben wolle, solle mit der Erststimme fr Heiderich stimmen.

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