Keine Kostenexplosion

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Berlin/Waldhessen. Helmut Heiderich (CDU) fordert: „Strompreis muss bezahlbar bleiben!“

Berlin/Waldhessen. "Das bisherige EEG muss grundsätzlich geändert werden", fordert der heimische Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich. "Sonst sind die Kosten von Bürgern und Unternehmen nicht mehr zu stemmen."

Während vor drei Jahren der Umlagebetrag für die "Erneuerbaren Energien" noch bei circa 8 Milliarden Euro gelegen habe, werde er schon im kommenden Jahr auf circa 24 Milliarden Euro steigen. Eine weitere Kostenexplosion dieser Art bis 2020 könne er politisch nicht mit verantworten, so der CDU-Politiker.

"Deshalb ist die Absicht der geplanten Großen Koalition zu begrüßen, diese Kostenentwicklung ab sofort zu begrenzen." Dafür müsse ein möglichst strikter Ausbaukorridor für die nächsten Jahre bei Photovoltaik und Windenergie vorgegeben werden. Nur so könne man den Strompreisanstieg wieder in den Griff bekommen.

Das bisherige EEG sei als ein "Marktanreizprogramm" entwickelt worden. Diese Anreizphase sei aber längst überschritten. Deshalb gehe es jetzt darum, aus dem alten EEG ein neues "Markwirtschaftsprogramm" zu machen. Das bedeute, an erster Stelle die bisher umfangreichen Subventionen zu senken. Dann müsse noch in dieser Wahlperiode geregelt werden, dass sich alle "Erneuerbaren Energien" eigenständig am Markt behaupten müssten. "Auf der anderen Seite wollen wir uns stärker um die Verbesserung der Energieeffizienz, um die Energieeinsparung in den Wohnhäusern und die Entwicklung neuer Speichertechnologien kümmern."

Denn solange das ständige Auf und Ab der Stromerzeugung durch Wind und Sonne nicht ausgeglichen werden könne, müssten in entsprechend großem Umfang Grundlastkraftwerke zur Gegensteuerung bereit gehalten werden. Dieser Kostenfaktor werde häufig übersehen.

Für die Photovoltaik sei bereits eine Höchstkapazität von circa 50 Gigawatt festgelegt worden. Spätestens dann werde es keine Subventionen mehr geben. Für die Windenergie müsse dieses jetzt schleunigst nachgeholt werden. Denn schon mit der Modernisierung der Altanlagen, dem sogenannten Repowering, würden diese 50 GW erreicht werden. Deshalb müsse der Aufbau immer neuer Windparks kurzfristig zurück gefahren werden, so Heiderich.

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