Kindertag lockt zum 20. Mal in die Bad Hersfelder Innenstadt

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Bildergalerie: Spielen, toben und entdecken war am Samstag in der Kreisstadt angesagt.

Bad Hersfeld. Am Samstag verwandelte sich die Bad Hersfelder Fußgängerzone in ein großes Kinderparadies, denn zum 20. Mal startete der VR-Kindertag, den der VR-Bankverein, das Stadtmarketing, die Hersfelder Zeitung und das VR-Eventteam auf die Beine gestellt hatten. Über 30 Stationen verteilten sich über die Innenstadt, darunter das alljährliche Bobbycar-Rennen, das in zwei Altersklassen durchgeführt wurde. 132 Starter ließen sich registrieren, mehr als die Hälfte der Nachwuchsfahrer war noch im Vorschulalter - so wie der kleine Carl, der demnächst seinen dritten Geburtstag feiert.

Die hellblaue Filz-Piste, die vermutlich ein Überbleibsel der Auslegeware des HR-Treffs vom diesjährigen Hessentag war, sauste er wie ein Profi hinunter - nach dem Rennen präsentierte er sich schließlich ganz souverän den Kameras. An anderen Stellen ging es ebenfalls rasant zu, auf der 25 Meter langen Rollenrutsche beispielsweise kamen auch die allerjüngsten Besucher in einer Kiste sicher ans Ziel und hatten sichtlich ihren Spaß dabei. Vor dem Büro-Fachgeschäft Mattheus ging es etwas entspannter zu, Hasibe Özaslan animierte die Kinder dazu, mit eigenen Kreationen die Anzahl der „#Hersfelder Steine“ zu erhöhen. Andrea Müller bot interessierten Wolle-Fans die Möglichkeit, mit einer handbetriebenen Rundstrickmaschine die „Hersfelder Schlange“ zu verlängern.

Gleich mehrere Hüpfburgen luden zum Toben ein, bisweilen stellten sie für die jungen Hüpfer eine wahre Herausforderung dar. Am Lingplatz reihten sich die Stände des Kinderflohmarkts aneinander, der neunjährige Luca versuchte sein ausrangierte Spielzeug an den Mann zu bringen, Anna, ihre Freundin Greta und deren kleine Schwester Clara hatten Schuhe und Jacken vor sich ausgebreitet, die ihnen nicht mehr passten. Neben all dem Spaß, kam auch der erzieherische Aspekt nicht zu kurz, am Pavillon der Kreisverkehrswacht Hersfeld-Rotenburg konnten die Verkehrsanfänger einiges über die Gefahren im Straßenverkehr erfahren. Etwa den „toten Winkel“ bei Bussen und Lkw, der mit einem großen gelben Dreieck neben einem Fahrzeug dargestellt wurde. Besonders anschaulich demonstrierte Reinhold Bleß die Schutzfunktion des Fahrradhelms, er ließ ein rohes Ei aus einem Meter auf den Boden fallen - dank eines Miniaturhelms blieb es heil.

Trotz des zwischenzeitlich einsetzenden Regens, ließen sich die Kinder nicht den Spaß verderben – Tanzvorführungen, Bastelangebote und zahlreiche weitere Programmpunkte ließen keine Langeweile aufkommen.

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