Pumpstation statt Kläranlage

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Freuen sich über das Projekt (v.li.): Thomas Fehling, Thomas Rohrbach, Udo Mohr (Abwassertechniker), Otto Wilhelm Vicum (RP Kassel), Gerd Mykitin (Untere Wasserbehörde), Helmut Rother und Stefan Gier vom Ingenieursbüro Rother & Partner sowie Heiko und Rolf Räuber vom Bauunternehmen Räuber.

Dank Kooperation für Abwasser: Fulda wird entlastet - Bad Hersfeld und Niederaula gewinnen bei Projekt um Pumpstation.

Niederaula. Statt wie bisher die Abwässer von Kerspenhausen und Hilperhausen über die Kläranlage bei Kerspenhausen zu säubern, hat sich die Gemeinde Niederaula dazu entschieden, die beiden Orte in Zukunft mit einer neuen Pumpstation über Asbach von Bad Hersfeld versorgen zu lassen. Dafür muss das Abwasser rund 1.400 Meter nach Asbach gepumpt werden.

Bürgermeister Thomas Rohrbach betohnte, dass Eigenständigkeit bewahren zwar wichtig sei, aber es energieeffizienter und wirtschaftlicher ist, wenn Bad Hersfeld die Reinigung übernimmt. Aktuell ist es geplant, die Bauarbeiten bis Anfang 2018 abzuschließen, insofern das Wetter mitspielt, so Rohrbach. Auch Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling war vor Ort und bestärkte die Zusammenarbeit, „ich bin für eine Kooperation immer offen, um zusammen etwas zu bewirken“. Während Niederaula Investitionen in die doch recht alte Kläranlage spart, steigt die Auslastung für die Anlage in Hersfeld, was aber etwas gutes ist, denn größere Anlagen arbeiten effizienter als kleinere.

Otto Wilhelm Vicum, Dezernatsleiter vom Regierungspräsidium Kassel nannte noch einen dritten Gewinner: die Fulda, denn diese wird dadurch noch sauberer.

Die Kosten betragen rund eine halbe Million Euro. Bei der öffentlichen Ausschreibung hat das Bauunternehmen Räuber aus Bad Hersfeld den Zuschlag für das Projekt erhalten.

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