„Kniefall vor der Kali-Industrie“

Werra-Weser-Anrainerkonferenz reagiert: Entschlussempfehlung war vorgefertigt! Kein Platz fr Kritiker!PRESSEMITTEILUNGEine Arbeits

Werra-Weser-Anrainerkonferenz reagiert: Entschlussempfehlung war vorgefertigt! Kein Platz fr Kritiker!

PRESSEMITTEILUNG

Eine Arbeitsgruppe des Runden Tisches hat einem Empfehlungsentwurf zugestimmt, den Prof. Brinckmann in einer Sitzung am 26. Januar 2010 vorgelegt hat. Er sieht vor, dass neben einer Pipeline zur Nordsee auch die Fortsetzung der Laugenverpressung im Werrarevier akzeptiert wird. Damit wre auch eine Kernforderung der Naturschutzverbnde vom Tisch, die ab dem Jahre 2015 keinerlei Belastung der Werra mehr dulden wollten.

Gleichzeitig werden die Anrainerlnder aufgefordert, sich gegenber K+S vertrauenswrdig zu zeigen, indem sie die Finanzierung der Pipeline sicherstellen. K+S dagegen machte den Betrieb der Pipeline von der Erfllung von Bedingungen abhngig, die ihr bereits in der ffentlich-rechtlichen Vereinbarung von den Lndern Hessen und Thringen zugesagt worden sind.

Die Arbeitsgruppe hat sich auerdem ber die Mglichkeit informieren lassen, die Laugenverpressung unter dem neuen Namen NIS Neue integrierte Salzwassersteuerung fortzusetzen.

Weiteres Thema war die physikalische Auswirkung der Salzlaugeneinleitung in den Jadebusen.

Offen geblieben sind die Fragen der kologischen Auswirkung im Weltnaturerbe Wattenmeer und der grundstzlichen Genehmigungsfhigkeit der Einleitung von Salzlaugen.

Alle Vortragenden haben betont, dass sie keine Gutachten zu den fraglichen Themen vorlegen knnen, sondern bestenfalls Vorberlegungen.

Erstmals in der Geschichte des Runden Tisches durfte in einer Arbeitsgruppensitzung

auch ein Kritiker der bisherigen Entsorgungspraxis vortragen. Seine Ausfhrungen konnten in der vorgefertigten

Entschlussempfehlung allerdings nicht mehr bercksichtigt werden.

Die Werra-Weser-Anrainerkonferenz sieht sich in ihrer Auffassung besttigt, dass die Pipeline-Lsung des Runden Tisches auch in ferner Zukunft die Erfllung der Wasserrahmenrichtlinie ausschliet. Sie lehnt die Empfehlung in der jetzt vorliegenden Fassung ab.

Dr. Walter Hlzel

Vorsitzender Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V.

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Lesen Sie hier mehr zum Thema:

Am Dienstag, 26. Januar, tagte in Kassel eine Arbeitsgruppe des Runden Tisches Gewsserschutz Werra/Weser und Kaliproduktion, bei der Gutachter ihre Einschtzung der beiden Entsorgungsvarianten fr die nicht vermeidbaren Salzabwsser der Firma K+S vortrugen. Insgesamt nahmen an dieser Sitzung ber 50 Personen teil. Hier die Pressemitteilung des Runden Tisches zu der Veranstaltung:Gutachter am Runden Tisch: NIS mglich, aber riskant geringes Risiko fr die Umwelt bei Einleitung in die Nordsee

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Vom Mittwoch, 20. Januar: Werra: Ohrfeige fr Runden Tisch Niederschsischer Landtag erteilt Pipeline-Fiktion des Runden Tisches ein Absage K+S soll neueste Technik einsetzen

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Vom Donnerstag, 21. Januar: Pipeline bleibt auf der Tagesordnung Werraversalzung: Hessens Umweltministerin Lautenschlger nimmt Stellung zur Entscheidung im niederschsischen Landtag

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