MIT Hersfeld-Rotenburg unterstützt Koalitionsgespräche

Andreas Rey, Vorsitzender der MIT Hersfeld-Rotenburg.

Der MIT-Vorsitzende Andreas Rey begrüßt die geplanten Entlastung für die Bürger.

Waldhessen. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU in Hersfeld-Rotenburg (MIT) sieht im Ergebnis der Sondierungen von Union und SPD eine ordentliche Grundlage für Koalitionsverhandlungen: „Das wichtige Signal lautet: Die unionsgeführte Bundesregierung entlastet Familien mit Kindern sowie untere und mittlere Einkommen“, sagt Andreas Rey, Kreisvorsitzender der MIT-Hersfeld-Rotenburg. Erfreut zeigt sich Rey vor allem über die Übernahme der MIT-Forderung, den steuerlichen Grundfreibetrag für Kinder anzuheben: „Endlich sind uns Kinder steuerlich genauso viel wert wie Erwachsene.“ Zusammen mit der geplanten Kindergeld-Erhöhung werden laut Rey alle Familien mit Kindern spürbar entlastet. Weiterhin begrüßt der Kreisvorsitzende den geplanten Abbau des Solidaritätszuschlags für untere und mittlere Einkommen: „Dies ist ein wichtiges Signal für die Mitte der Gesellschaft und ein guter erster Schritt zum vollständigen Abbau des Soli.“ Positiv für Hersfeld-Rotenburg wertet die MIT auch den geplanten deutlich schnelleren Breitbandausbau mit einem Schwerpunkt auf ländliche Regionen: „Dies ist für Wettbewerbsfähigkeit des Landkreises essentiell.“ Ebenso begrüßenswert seien die Festlegungen zur Verwaltungsdigitalisierung, die Senkung des Arbeitslosenbeitrages um 0,3 Prozent, die konkreten Vorschläge zum Bürokratieabbau für Unternehmen sowie die Zusage, ein Fachkräftezuwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen. „Damit wird es uns hoffentlich gelingen, mehr Fachkräfte nach Deutschland zu locken, wovon auch wir profitieren können“, sagt Rey. Dass es gleichzeitig gelungen sei, ein klares Signal der Begrenzung bei der Flüchtlingsaufnahme zu setzen, hält die MIT für mindestens genauso wichtig. „Integration kann nur gelingen, wenn die Bürger unseres Landes nicht überfordert werden. Daher ist es gut, dass sich die Koalitionäre sowohl auf einen Richtwert als auch auf die Einführung von Aufnahmezentren einigen konnten“, so Rey abschließend.

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