Dr. Koch traf Amtsgerichtsdirektorin

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Von einer "vorbildlichen Zusammenarbeit zwischen Kreisverwaltung und Amtsgericht" sprach der CDU-Landratskandidat im Gespräch mit Michaela Kilian-Bock

Bad Hersfeld.  Ob Gerichtshilfe in Jugendstrafsachen, Sorgerechts- und Vormundschaftsentscheidungen beim Familiengericht oder Betreuerbestellungen: Viele gesetzliche Aufgaben verbinden das Amtsgericht mit der Verwaltung des Landkreises. Grund genug für den CDU-Landratskandidaten Dr. Michael Koch für ein Informationsgespräch mit der Bad Hersfelder Amtsgerichtsdirektorin Michaela Kilian-Bock.

Der Bezirk des mit allen amtsgerichtlichen Zuständigkeiten ausgestatteten Amtsgerichts deckt sich mit dem Kreisgebiet. Direktorin Kilian-Bock, die selbst das gesamte Jugendstrafrecht betreut, berichtete über die ­aktuelle Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung, die Personal- und Belastungssituation des Gerichts und den ­Kontakt zu anderen Behörden.

Als Jurist, so betonte Dr. Koch, könne er die hohe ­Bedeutung des Gerichts in seiner Heimatstadt gut einschätzen. Ob nun Handelsregistersachen für die heimische Wirtschaft, die Erteilung von Erbscheinen bei Todesfällen, die zügige Eintragung des neuen Eigentümers oder von Grundpfandrechten zur Finanzierung eines Grundstücksgeschäfts durch das Grundbuchamt. Die Kontakte der Bevölkerung mit dem Gericht seien sehr vielfältig und hätten ihren Grund in gleichermaßen erfreulichen wie tragischen Ereignissen. Als Landrat lägen ihm besonders die Familienpolitik und die Sozialpolitik am Herzen. Hier seien die Kontakte zwischen Landratsamt und Familien- und Betreuungsgericht sehr wichtig. Deshalb werde er persönlich um eine gute ­Zusammenarbeit bemüht sein, so Dr. Koch.

Koch bekräftigte bei dem Treffen zudem seine Forderung nach regelmäßigen Prozesstagen der Arbeitsgerichtsbarkeit im Kreis. "Dies würde Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Gewerkschaftsvertreter und Anwälte entlasten und zugleich den Gerichtsstandort Bad Hersfeld aufwerten", so Dr. Koch.

Für ihn sei dies ein Baustein dienstleistungsorientierter Verwaltung. Er werde sich daher in Wiesbaden für diesen Vorschlag stark machen, so Dr. Koch abschließend.

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