Kommentar: Bebra ist im Wandel

Rick Fröhnert
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Rick Fröhnert

KA-Redakteur Rick Fröhnert mit einem Kommentar zum Thema "Bebra trotzt dem demographischen Wandel"

KA-Redakteur Rick Fröhnert mit einem Kommentar zum Thema "Bebra trotzt dem demographischen Wandel":

In Bebra hat man gut Lachen. Kein Wunder. 109 neue Einwohner in sechs Monaten. ­Demographischer Wandel? In Bebra kein Thema. In der ­Biberstadt hat man in den ­letzten Jahren einfach an den richtigen Stellen investiert. Der Nerv der Bürger wurde getroffen. Ob Aus- und Neubau der Kreisel, der nicht nur für ­einen deutlich verbesserten Verkehrsfluss sorgt, sondern dazu auch optisch etwas her macht – oder der frisch sanierte Bahnhof, der in neuem Glanz erstrahlt.

Nicht zu vergessen das Einkaufscenter "das be!". Ein wahrer Besuchermagnet für die Stadt. Und ein toller Vorteil für die Bebraer Bürger, ein Kaufhaus direkt vor der Haus­tür zu haben. Das Beste: der Kurs wird gehalten. Ob nun schnelleres Internet für die Stadt und ihre Stadtteile oder den passenden Lärmschutz für bahnschienennahe Häuser. ­Bebra ist im Wandel. Bebra ist lebenswert. Und wird lebenswerter.

Natürlich ist es für ­kleine Gemeinden in der ­Region nicht einfach, die ­Menschen auf dem Land zu halten. Doch für Waldhessen stehen die Zeichen gut. Der Breitband-­Gipfel in der vergangenen ­Woche hat gezeigt, das man ein wichtiges Thema am Schopf packt und angeht. Das ist richtig. Und gut für den Kreis. Internet, und zwar schnelles, gehört heute einfach zum Leben dazu – so wie fließend Wasser und Strom. Bis 2018 soll "Highspeed" flächendeckend verfügbar sein. Ein großer Schritt in die richtige Richtung.

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