Faschingszeit: Einfach mal in eine andere Rolle schlüpfen

Kreisanzeiger-Redakteurin Manuela Buschky zum Thema Karneval: Ein toller Brauch.

Am Donnerstag wurde Weiberfastnacht gefeiert und damit der Höhepunkt des Karneval, Fasching, Fastnacht oder der fünften Jahreszeit eingeleitet. In den Karnevalshochburgen verkleiden sich die Menschen, feiern ausgelassen und besuchen Karnevals­umzüge. Aber woher kommt der Brauch eigentlich? Schon die alten Germanen trugen Masken und Tierfelle, um die bösen Geister zu vertreiben und den Frühling herbeizurufen.

Später entstand der Fasching als christliches Fest. Dabei bezeichnete der Fasching, oder auch die Fastnacht, die Zeit bevor die harte Fastenzeit beginnt. Für die Christen beginnt nämlich die 40-tägige Fastenzeit am Aschermittwoch . Vor dem Fasten wurde in der Fastnacht nochmal ordentlich gegessen, getrunken und gefeiert. Dazu gibt es die Theorie, dass der Name Karneval von dem lateinischen Begriff „Carne vale!“ abgeleitet ist – das bedeutet so viel wie „Fleisch, leb wohl“.

Ich selbst habe jahrelang in einer Showtanzgruppe mitgetanzt und bin jedes Jahr auf mehreren Faschingsveranstaltungen aufgetreten. Nicht nur beim Showprogramm mitzuwirken macht Spaß. Es macht ebenso viel Spaß, sich zu verkleiden und einfach nur mitzufeiern. Wer schlüpft denn nicht gern mal in eine andere Rolle? Wer ist denn nicht gern für einen Tag mal ein Superheld, eine Prinzessin oder ein Bösewicht? Vor allem Kinder haben großen Spaß beim Verkleiden. Die Faschingstage sind eine nette Abwechslung vom Alltag. Faschingsfreunde Helau!

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