Aktionsbündnis K+S: Gemeinsam stark sein

Die Sprecher vom Aktionsbündnisses K+S, v.l.: Roland Ernst, Bürgermeister von Unterbreizbach, Ralf Orth, Bürgermeister von Philippsthal, Daniel Iliev, Bürgermeister von Heringen und Andre Stenda, Bürgermeister von Hohenroda. Foto: nh

„Unberechtigte Vorwürfe gegen K+S müssen endlich ein Ende haben“

Heringen/Waldhessen. Wie zu erwarten war, hatte das Oberlandesgericht Jena die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Meiningen zurückgewiesen und somit die Eröffnung eines Hauptverfahrens wegen angeblicher Straftaten bei der Versenkung von Salzabwässern in der Gerstunger Mulde in den Jahren 1999 bis 2007 abgelehnt.

Das Aktionsbündnis K+S begrüßt diese Entscheidung. „Wir sind froh, dass auch das Oberlandesgericht Jena dem Beschluss des Landgerichts Meiningen vom September 2016 gefolgt ist. Das zeigt vor allem, dass wir einen funktionierenden Rechtsstaat haben; aber auch, dass die immer wieder vorgetragenen Vorwürfe gegenüber dem größten Arbeitgeber unserer Region und gegenüber den Behörden in Hessen und Thüringen nicht haltbar sind“, so die Sprecher des Aktionsbündnisses, die Bürgermeister Iliev (Heringen), Stenda (Hohenroda), Orth (Philippsthal) und Ernst (Unterbreizbach).

Die ständigen Störfeuer von Bürgerinitiativen, Politikern und selbsternannten Umweltschützern seien nun zu unterlassen. Stattdessen seien „konstruktive Vorschläge erwünscht“. Das Aktionsbündnis werde weiterhin seine Arbeit fortsetzen. Zudem sichern die vier Bürgermeister gemeinsam mit allen Unterstützern dem Unternehmen, wie auch insbesondere der Belegschaft, ihre volle Rückendeckung zu.

Ebenso sei man davon überzeugt, dass K+S mit den realisierten Großinvestitionen – unter anderem mit der Ende 2017 anlaufenden KKF-Anlage – große Schritte in Richtung nachhaltiger Kali-Produktion unternehme. „Dies sind Maßnahmen, die auch entsprechend honoriert werden sollten“, erläutern die Sprecher abschließend.

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