K+S: Aktionsbündnis soll als Sprachrohr der Bürger fungieren

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Haben das Aktionsbündnis K+S gegründet: Von links Bürgermeister Andre Stenda (Hohenroda), Bürgermeister Roland Ernst (Unterbreizbach), Andre Bahn (Betriebsrat K+S), Bürgermeister Ralf Orth (Philippsthal) und Bürgermeister Daniel Iliev (Heringen). Auf dem Foto fehlt Stefan Böck (Betriebsrat K+S). Foto: nh

Bürgermeister des Kalireviers gründen mit Mitgliedern des K+S-Betriebsrates Aktionsbündnis für den Erhalt der Arbeitsplätze.

Hohenroda/Philippsthal/Heringen/Unterbreizbach.Die Bürgermeister Daniel Iliev aus Heringen, Andre Stenda aus Hohenroda, Ralf Orth aus Philippsthal und Roland Ernst aus Unterbreizbach machen sich mit den Betriebsräten von K+S, Andre Bahn und Stefan Böck, mit dem "Aktionsbündnis K+S" für den Erhalt der vielen Arbeitsplätze im Kalirevier stark .Die Bürgermeister wissen um die derzeitig schwierige Situation von K+S. "Die Verunsicherung und Ängste der Mitarbeiter von K+S, aber auch der gesamten Region ist spürbar", sind sich die Rathaus­chefs einig.

Bereits vor knapp einem Jahr haben die Bürgermeister darauf hingewiesen, dass diese Situation eintritt, sofern es keine weitere Versenkgenehmigung in ausreichendem Maße für K+S gibt. "Leider bewahrheitet sich diese Prognose heute", so die vier Bürgermeister.Auch der Betriebsrat hatte bereits im Oktober 2015 in einer gemeinsamen Veranstaltung mit den Landräten Dr. Michael Koch (HEF) und Reinhard Krebs (WAK) auf die möglichen Auswirkungen für die Mitarbeiter und für die Region hingewiesen. "Wir sitzen alle in einem Boot", war man sich bereits damals einig. Diese Zusammenarbeit zwischen den Arbeitnehmervertretern und den kommunalpolitischen Verantwortlichen soll nun, überparteilich, durch das Aktionsbündnis K+S intensiviert werden.

"Wir wollen uns aktiv für die Kalikumpels einbringen und mit dem Aktionsbündnis als Sprachrohr unserer Bürger fungieren." Dafür führen die sechs Vertreter des Bündnisses derzeit Gespräche mit den verantwortlichen Behörden. "Wir wollen einen sachlichen und zielführenden Dialog mit den Behörden führen. Dabei ist uns aber bewusst, dass die Zeit drängt. Die vom Regierungspräsidium übergangsweise erteile Menge zur Versenkung für 2016 ist vollständig aufgebraucht und weitere Kurzarbeit droht. Es muss also kurzfristig eine Lösung im Interesse unserer Kalikumpels her!", so die Rathauschefs.

"Für unsere Herzensangelegenheit suchen wir Unterstützung", werben die Vertreter des Aktionsbündnisses. Wer also Interesse hat mitzuwirken, kann sich gerne beim Bürgerbüro der Gemeinde Hohenroda weitere Informationen einholen oder einfach über www.kalirevier.de anmelden.

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