K+S: Standort Hattorf nimmt vorübergehend Produktion wieder auf

Der Standort Hattorf hat die Produktion am Mittwoch, vorübergehend, wieder aufgenommen. Foto: nh

Der K+S-Standort Hattorf hat am heutigen Mittwoch die Produktion zumindest vorübergehend wieder aufgenommen

Hattorf.  Der Standort ­Hattorf des Werkes Werra hat am Mittwoch, 15. Februar, die volle Produktion wieder auf-­genommen. Aufgrund der ­aktuellen Wetterprognosen ist die Vollproduktion allerdings voraussichtlich nur für sieben Tage gesichert. Die Rohsalzverarbeitung am Standort war wegen nicht ausreichender Entsorgungsmöglichkeiten für Produktionsabwässer am 21. Januar eingestellt worden.

Durch das zwischenzeitliche Tauwetter im Einzugsbereich der Werra war der Wasserstand in den vergangenen ­Tagen etwas angestiegen, so dass die Bestände in den ­Speicherbecken reduziert werden konnten. Das frei gewordene Speichervolumen in Verbindung mit der Ausnutzung der täglichen Versenkmenge und der Einleitung in die Werra ermöglicht jetzt das Wiederanfahren der Verarbeitungsanlagen.

Allerdings sagen die aktuellen Wetterprognosen ein erneutes Absinken des Wasserstandes in der Werra voraus. Tritt dies ein, kann die Produktion am Standort Hattorf wohl nicht länger als sieben Tage in vollem Umfang aufrechterhalten werden.

Über die Auswirkungen dieser Einschränkungen auf die Produktverfügbarkeit der K+S KALI GmbH sagt Geschäftsführerin Alexa Hergenröther: „Wir unternehmen unser Möglichstes, um die aktuell hohe Kundennachfrage insbesondere im Vorfeld der Frühjahrsdüngung in Europa bedienen zu können. Jedoch sind knappe Verfügbarkeiten über die gesamte Palette unserer Standard- und Spezialprodukte vorübergehend nicht auszuschließen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Situation schnellstmöglich zu verbessern, um auch weiterhin für unsere Kunden der gewohnt zuverlässige Partner zu sein.“

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