Land stellt Fördermittel für behindertengerechten Umbau

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Das Land Hessen stellt im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung erneut Fördermittel für den behindertengerechten Umbau von Wohneigentum.

Waldhessen. Behinderte Menschen bewohnen vielfach Wohnungen, in denen sie alleine nicht zurechtkommen und auf fremde Hilfe angewiesen sind. Das Land Hessen stellt im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung erneut Fördermittel für den behindertengerechten Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg zur Verfügung.

Förderfähig sind bauliche Maßnahmen, die dazu dienen, den vorhandenen Wohnraum behindertengerecht zu gestalten.Dazu gehören z. B. behindertengerechte Bäder, Beseitigung von Schwellen, Rampen bzw. Treppenlifte, Türverbreiterungen für Rollstuhlnutzer u.ä. Förderanträge können zunächst bis zum 5. März 2016 eingereicht werden. Auch danach ist die Antragstellung weiterhin möglich, soweit noch Fördermittel vorhanden sind.Gefördert werden ausschließlich Wohnungen, die vom Eigentümer oder einem direkten Angehörigen mit Behinderung selbst genutzt werden. Es können Kostenzuschüsse bis zu 50 Prozent gewährt werden.

Darüber hinaus gilt eine Zuschussobergrenze, die beispielsweise für Badumbauten bei 5.000 Euro liegt, für Lifte bzw. Aufzüge bei 6.000 Euro und für andere Einzelmaßnahmen bei 2.500 Euro. Maßnahmekosten unter 1.000 Euro werden nicht gefördert. Mit dem Bau darf vor Bewilligung des Zuschusses nicht begonnen sein.Da es sich um eine soziale Wohnraumförderung mit begrenzten Mitteln handelt, erfolgt eine Priorisierung der Vorhaben aufgrund des Behinderungsgrades und der sozialen Dringlichkeit.Es können keine Maßnahmen gefördert werden, die nicht konkret benötigt werden; die sozusagen "auf Vorrat" angelegt sind. Ausgenommen von der Förderung sind Mietwohnungen, die Wohnraum-Neuschaffung oder die Erweiterung bestehender Wohnungen sowie Kosten für den behindertengerechten Umbau in Verbindung mit dem Erwerb einer Gebrauchtimmobilie.

Für die Anmeldung eines Vorhabens werden neben dem Antragsvordruck noch folgende Unter-lagen benötigt: Nachweis der Behinderung (Schwerbehindertenausweis, Pflege¬stufen¬bescheid o. ä.), Bestandsfotos der umzubauenden Örtlichkeit, prüfbare Kostenanschläge, Auskünfte zu Einkommen und Vermögen.

Weitere Informationen sowie Förder¬richt¬linien und Anmelde¬vordrucke können Interessierte bei der Wohnungs¬bau¬förderungs¬stelle der Kreisverwaltung, Hubertusweg 19, 36251 Bad Hersfeld, Tel. 06621/87-2101, anfordern oder per E-Mail: bodo.schott@hef-rof.de

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