Landkreis ehrte erfolgreiche Sportler und Lebensretter

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Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat die erfolgreichsten Sportler des Jahres 2015 geehrt. Vergeben wurden die Auszeichnungen beim Sportehrentag.

Rotenburg. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat die erfolgreichsten Sportler des Jahres 2015 geehrt. Das waren 111 Athleten, die im Vorjahr bei hessischen und deutschen Meisterschaften erfolgreich waren. Vergeben wurde die Auszeichnungen in Form von Sportmedaillen, Ehrenurkunden und Ehrenpreise beim Sportehrentag in Göbel Hotels Arena in Rotenburg von Landrat Dr. Michael Koch und den Mitgliedern des Sportkreisvorstandes.

Sportler des Jahres

Der Höhepunkt des Abends war die Bekanntgabe der Sportler des Jahres 2015. Das waren mit der Sportschützin Natascha Hiltrop vom SV Lengers und des Leichtathleten Martin Triebstein zwei Deutsche Meister, die auch in diesem Jahr schon wieder herausragende Erfolge feierten. Zu Mannschaften des Jahres wurden zwei deutsche Meisterteams gekürt: das Trio Pamela Bindel, Leah Faust und Luisa Günther vom SV Stärklos (DM-Gold Sportgewehr-Dreistellung der Juniorinnen) und die Formation Philipp Riel, Daniel Sandrock und Joshua Roppel vom Karate-Dojo Rotenburg (DM-Gold Kata-Team der 18- bis 20-Jährigen).

Ehrenplaketten des Landkreises

"Die breite Palette der zu ehrenden Sportler zeigt die Vielfalt der Sportarten in unserem Kreis", sagte Landrat Dr. Michael Koch bei der Eröffnung des Sportehrentages. Die Auflistung zeige, dass von den Athleten beachtliche Leistungen erbracht wurden. Dank gebühre auch den Vereinen, den Trainer, Betreuern und den Eltern. Der Landrat sprach aber auch einen schwierigen Aspekt an: Unfälle im Sport. Zwei sehr schwerwiegende habe es im Vorjahr im Kreis Hersfeld-Rotenburg gegeben, bei denen nur durch das beherzte Eingreifen von Helfern schwerwiegende Folgen vermieden wurden.Koch erinnerte an das Fußball-Mitternachtsturnier des ESV Weiterode, bei dem Matthias Knoch von der SG Heinebach/Osterbach einen plötzlichen Herztod erlitt. Die Ersthelfer Diana Göbel, Krankenschwester aus Bebra, und Christian Schilling, Soldat aus Rotenburg, griffen sofort ein und belebten mit einer Herzdruckmassage den Fußballer zweimal wieder.

Der zweite Fall: Bei einem Bezirks-Oberligaspiel der SGH WHO Werra bricht der 22-jährige Max Rimkus bewusstlos zusammen und erleidet einen plötzlichen Herztod. Sein Mitspieler Jörg Reim greift sofort ein und kümmert sich zusammen mit dem ehemaligen Torhüter Georg Hopfeld, der Physiotherapeutin Bernadette Necke und dem Medizinstudenten Dominik Vogler um Max Rimkus. Mit Herzdruckmassage und einem Defibrillator holten sie ihn ins Leben zurück und übergaben ihn dem Notarzt.  Die engagierten Lebensrettern zeichnete der Landrat beim Sportehrentag mit der Ehrenplakette des Landkreises Hersfeld-Rotenburg aus.

Ein gelungenes Unterhaltungsprogramm erlebten die Besucher des Sportehrentags in Rotenburg. Dafür sorgten mit ihren Auftritten die "Rotenburger Schlossgeister", eine 30 Personen starke Musikgruppe, die Jugendgarde und die Garde- und Showtanzgruppe des Schützenvereins Meckbach sowie die Sängerin Roma Schneider.Ferner wirkten mit: Timo Lübeck als Moderator und Knut Mähler am Schaltpult der Multimediaschau sowie Sara Apel und Bianka Trost vom Sportamt des Landkreises im Organisationsteam.Gemeinsame Ausrichter des Sportehrentags waren der Kreisausschuss des Landkreises und der Sportkreisvorstand Hersfeld-Rotenburg.Unter den Besuchern des Sportehrentages waren neben den ehrenden Sportler, ihren Trainer und Betreuern auch Gäste und Repräsentanten aus den Bereichen Sport, Politik und Verwaltung.

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