Lebendige Geschichte: Schüler proben intensiv für das Stück "Vitalisnacht"

Proben-Wochenende zur "Vitalisnacht".
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Schüler der KDS, der GSO und aus Grundschulen studieren gerade ein Stück ein, das einen Teil der Stadtgeschichte lebendig werden lässt.

Bad Hersfeld - Wir schreiben das Jahr 1378. Genauer gesagt, den Abend des 28. April, den Gedenktag des Heiligen Vitalis. Abt Berthold plant im Bunde mit den Sterner-Rittern, die weltlichen Herren der Stadt Hersfeld zu überfallen. Doch der Ritter Simon von Haune schickt einen Fehdebrief an die Stadtoberen, der das Vorhaben des Abtes verhindert. Soweit die Historie.

Eine Gruppe junger Schauspieler und Sänger aus Bad Hersfeld, die am Projekt „Künste öffnen Welten“ beteiligt sind, studieren derzeit das Stück „Vitalisnacht“ ein. Viele der Akteure standen schon bei „Krabat“ oder „Lenas Geheimnis“ bei den „Bad Hersfelder Festspielen“ auf der Bühne.

Bereits beim „Winterzauber“ im vergangenen Dezember wurden einzelne Szenen des Stückes in der Stiftsruine aufgeführt. Am 5. Mai um 16 Uhr steht die Komplett-Aufführung in der Sporthalle der „Konrad-Duden-Schule“ an. In ihrer Freizeit proben die rund 40 Darsteller und die 35 Sänger meist in Wochenend-Workshops unter der Regie von Festspiel-Musicaldarsteller Jurriaan Bles. Dieser hat gemeinsam mit KDS-Lehrerin Andrea Exner die Bühnenfassung auf Grundlage des Textes von Lehrer Stefan Engel geschrieben. „Anlässlich des 550. Jubiläums der Vitalisnacht hatte Rudolf Clermont, damals Kreispfarrer in Eschwege, im Jahr 1928 ein Bühnenstück über die Vitalisnacht verfasst“, sagt Engel. Dieses Werk nahm sich der Librettist als Grundlage und schrieb es so um, dass es für Kinder und Jugendliche spielbar wurde. Auch neue Ideen ließ Engel einfließen.

Die Lieder zur „Vitalisnacht“ stammen aus der Feder von Stadtkirchenkantor Sebastian Bethge. „Die Musik des Mittelalters ist nur in der ,Hersfeld-Hymne’ und im ,Ritterlied’ angedeutet“, sagt der Komponist. Regisseur Bles habe für die meisten Lieder Wünsche geäußert, die Bethge dann in Charakter und Tempo geschrieben hat. Einige Szenen wird Bethge auch im Stil alter Stummfilme am Klavier musikalisch untermalen. Mit Eifer und Spaß sind die Schauspieler dabei, wenn Bles Kampf- oder Tanzszenen mit ihnen einstudiert. Er kennt alle Kinder mit Namen. „Das ist mir wichtig“, sagt er. So ist es einfacher, in den Ensembleszenen genau zu planen, wer wann welche Bewegung macht.

Die Hauptrollen sind ebenfalls mit Jungschauspielern besetzt, die in Einzelproben ihre Passagen üben. Bles hat eine ganz bestimmte Vorstellung, plant aber auch kurzfristig um, wenn die Umsetzung auf andere Weise besser funktioniert.

„Künste öffnen Welten“ ist ein Projekt der Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung. Teilnehmer in Bad Hersfeld sind die KDS, der Verein SMOG, die Hoehlsche Buchhandlung, das Wortreich und die Bad Hersfelder Singschule der Musik an der Stadtkirche.

Hier geht es zur Bildergalerie des Auftrittes zum "Winterzauber" in der Stiftsruine.

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