Leserbrief: Pro und Contra zur Ortsumgehung Lispenhausen

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Variante 1 wurde in der Vorplanung ausgewaehlt.

KA-Leser Kurt Preißner wägt angesichts des bevorstehenden Bürgerentscheids noch einmal die Argumente für und gegen die Ortsumgehung ab::Stellt man

KA-Leser Kurt Preißner wägt angesichts des bevorstehenden Bürgerentscheids noch einmal die Argumente für und gegen die Ortsumgehung ab::

Stellt man Pro- und Contra-Gesichtspunkte bezüglich einer Umgehung Lispenhausens gegen­-über, dürfte relativ schnell klar werden, dass den Contra-Argumenten überwiegend das Interesse an Beibehaltung von Annehmlichkeiten im Freizeitbereich sowie gewohnter Ausblicke zugrunde liegt.

Hingegen zielen die Pro-Argumente auf Reduzierung der Gefährdungen und Belastungen im täglichen Leben. die für Anwohner der Ortsdurchfahrt und Lispenhäuser, die gezwungen sind, die B 83 zu überqueren, unausweichlich sind. Interessant dürfte in diesem Zusammenhang auch eine im Bericht der HNA vom 18.05.2013 über die Bürgerinformation in Lispenhausen nicht erwähnte Aussage eines in der Kernstadt wohnenden Stadtverordneten sein. Dieser bedacht wirkende, ältere  Herr sagte, er habe in der Stadtverordnetenversammlung für eine Umgehung gestimmt, da er es  angesichts der extremen Verkehrsbelastung nicht verantworten könne, das Risiko hinzunehmen, dass auch weiterhin  Menschenleben gefährdet werden.  Hierbei sollte man auch bedenken, dass der Straßenverkehr laut Prognosen des Bundesverkehrsministeriums in Zukunft zunehmen wird.

Auch für die Bewohner des Haselgrunds und Lispenhäuser, die oberhalbder B 83 wohnen,  würden durch eine Umgehung die mit dem Einbiegen auf die jetzige Ortsdurchfahrt verbundenen Gefahren aufgehoben.

Sie könnten zudem Richtung Rotenburg oder Bebra an den jetzigen Ortsausgängen gefahrlos auf die Umgehung auffahren.Damit die Umgehung Lispenhausen nicht endgültig aus der Bedarfsplanung des Bundes gestrichen wird, sollten Sie unbedingt mit "Nein" stimmen. Nur bei einer Mehrheit der "Nein"-Stimmen wird eine Weiterplanung der Umgehung durchgeführt werden.

Nur dann werden – sollten z.B. bei Prüfung der Variante 1 a  Lärmschutzbestimmungen nicht erfüllt werden können – alternative Lösungen (z.B. eine Bahnunterführung) überprüft.Es ist durchaus nachvollziehbar, dass jede Gruppe sich engagiert für ihre Interessen einsetzt; dennoch wäre es wünschenswert, dass bei einer endgültigen Entscheidung ein faires Abwägen der Dringlichkeit der jeweiligen Argumente im Vordergrund steht.

Kurt PreißnerLispenhausen

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