Leserbrief: Grünen-Kritik an Polizei macht wütend

KA-Leser Karlheinz Kerst aus Alheim mit einem Leserbrief zur Grünen-Kritik an der Flüchtlingspolitik der Polizei.

Es macht mich leicht wütend, dass Frau Simone Peter, Parteivorsitzende der Grünen, die den erforderlichen Polizeieinsatz in Köln zu Silvester öffentlich kritisiert. Die öffentliche Sicherheit und Ordnung verhindert Straftaten, das ist das polizeiliche Ziel, bzw. ihr Auftrag. Jüngste Erfahrungen, vor allem auch die im Jahr davor, in der ­Silvesternacht haben es gelehrt, was passiert, wenn die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht gewährleistet ist. Also waren die ­Forderungen in der Bevölkerung entsprechend groß, Wiederholungen völlig auszuschließen, das ist verständlich und richtig.

Bei der Polizei in Köln waren in diesem Jahr, in der Silvesternacht, demnach aktuell Hinweise eingegangen, dass besonders viele ­Nordafrikaner, einige 100, teil­weise aggressiv, mit Zügen, in Richtung Köln, Hauptbahnhof unterwegs waren. Also waren die Beamten gefordert, in Alarmbereitschaft, entsprechgende Kontrollen druchzuführen.

Dass die Polizei bei diesem Pesonenkreis intern den Begriff "Nafri" verwendet, Nordafrikanische Intensivtäter, kann man nicht vorwerfen. Ich frage mich ernsthaft, was wäre der Politikerin, Frau Peter, eingefallen, wenn es in der Silvesternacht schief gegangen wäre.

Harter Einsatz der Polizei, besonders zu Dienstzeiten, wo man auch gerne privat zu Hause gewesen wäre, wird öffentlich niedergemacht, das kann nicht sein. Die Polizei soll das retten, was politisch falsch läuft. Im befreundeten Nachbarland, Frankreich sind nur ca. fünf bis zehn Prozent Flüchtlinge gemessen an Deutschland. Das Land Hessen hat im Haushalt 2017 ca. 1,5 Milliarden Euro an Mitteln für Flüchtlinge eingesetzt. Es lohnt sich, darüber aktiv nachzudenken.

Mit freundlichen Grüßen,Karlheinz-Kerst

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