Lobgesang zum 100.

Festkonzert mit Dvorak und Mendelssohn-BartholdyZum Abschluss der Feierlichkeiten zum100jhrigen Vereinsjubilum veranstaltet der Chorverein

Festkonzert mit Dvorak und Mendelssohn-Bartholdy

Zum Abschluss der Feierlichkeiten zum100jhrigen Vereinsjubilum veranstaltet der Chorverein BadHersfeld am Sonntag, 9. November um 19:30 Uhr in der HersfelderStadtkirche ein groes sinfonisches Konzert.

Musik aus der Neuen Welt

Im ersten Teil kommt Dvoraks 9.Sinfonie e-Moll op. 95 Aus der Neuen Welt zu Gehr. Dvorakkomponierte seine letzte Sinfonie 1893 in New York. Ein Jahr zuvorwar er in die USA gekommen, weil er eine gut dotierte Stelle alsDirektor des Musikkonservatoriums angeboten bekommen hatte. Er warbereits ein weltberhmter Komponist, aber mit der neuntenSinfonie schuf er sein populrstes sinfonisches Werk.

Die Sinfonie enthlt Anklngean Musik, die er in Amerika kennen lernte, an die in derIndianermusik gebruchliche halbtonlose Fnftonskala unddie typischen Synkopen der negro spirituals. Daneben verarbeitete eraber auch Teile europischer Volkslieder die die Wurzeln deramerikanischen Kultur symbolisieren.

Besonders berhmt ist der zweiteder vier Stze, von Dvorak als Legende bezeichnet. Diemelancholische Melodie des Englisch-Horns atmet die endlose Weite derPrrie und ist ein Trauergesang der Totenklage Hiawathasaus Longfellows Dichtung. Das mitreiende Finale der Sinfonieist von einer Gre und Dynamik, die Dvorak in keinerseiner vorhergehenden Kompositionen erreicht hat.

Lobgesang zum Buchdruck-Jubilum

Der zweite Teil ist FelixMendelssohn-Bartholdy gewidmet, dessen 200. Geburtstag im nchstenJahr gefeiert wird. Es erklingt seine grandiose SinfoniekantateLobgesang fr Solisten, Chor und Orchester nach Worten derHeiligen Schrift.

Das Werk entstand zur 400-Jahrfeieranlsslich der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg undwurde in der Leipziger Thomaskirche unter der Leitung des Komponistenuraufgefhrt. Das groartige Werk verhalf ihm schlagartigzu groer Berhmtheit als einem der beliebtestenOratorien- und Sinfoniekomponisten.

Nach dem Vorbild von Beethovens neunterSinfonie wird der Lobgesang von einem lngerenInstrumentalteil eingeleitet, der in den Posaunen bereits dasHauptthema (Alles, was Odem hat, lobe den Herrn) vorstellt, dasin allen Stzen erscheint.

Der Vokalteil wechselt zwischen Chren,Rezitativen und Arien. Der Komponist selbst stellte den Text ausBibelworten und dem Choral Nun danket alle Gott zusammen. Derzentrale inhaltliche Mittelpunkt ist der Wandel von der Finsterniszum Licht, den Mendelssohn unnachahmlich bildhaft darzustellen wei.

Als Solisten hat der Chorverein mitElsbeth Reuter, Sopran (Mannheim) und Susanne Schimmack, Mezzosopran(Dortmund) zwei bewhrte Konzertsngerinnen engagiert, diein der Stadtkirche schon oft mit ihren wunderbaren Stimmenbegeisterten. Zum ersten Mal kommt der Tenor Carsten Lau aus Berlinnach Bad Hersfeld, der zurzeit hufig mit dem Rundfunkchor undorchester Berlin konzertiert.

Die Chre wurden von MichaelMaiwald und Helgo Hahn einstudiert, der auch die Gesamtleitung desKonzertes hat. Es spielen die Frankfurter Sinfoniker in groerBesetzung.

Karten sind ab sofort zum Preis von 14Euro in der Kartenzentrale am Marktplatz (Tel.: 06621-201360) und imModehaus P. K. Wolff in der Badestube in Bad Hersfeld (Tel.:06621-14694) erhltlich.

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