Lolls-Bilanz 2017 fällt gut aus

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Sehr zufrieden mit einem erfolgreichen Lullusfest 2017 (v.li.): Bürgermeister Thomas Fehling, Felix Wimhöfer, Julia Scholz, Helge Assi und Horst Mertelmeyer.

Gutes Wetter, Besucherrekord und alles blieb friedlich.

Bad Hersfeld. Die Bilanz des Lullusfestes 2017 fällt in diesem Jahr äußerst positiv aus. „Das war ein ‘geiles’ Lolls, da hat einfach alles gepasst“, freute sich Bürgermeister Thomas Fehling bei der ersten Bilanz am Dienstag. Das Wetter habe mitgespielt und die Stimmung sei sehr gut gewesen. Darüber hinaus verliefen die Festtage ausgesprochen friedlich. Felix Wimhöfer vom Stadtmarketing konnte obendrein einen Besucherrekord mit rund 505.000 Besuchern vermelden. Profitiert habe man dabei von dem guten Wetter sowie von den Schulferien. Umsatzstärkste Tage waren der Mittwoch und der Samstag, wobei am Mittwoch natürlich der Lolls-Krammarkt zusätzliche Besucher angezogen habe. Der örtliche Handel zeigte sich überdies mit dem verkaufsoffenen Sonntag sehr zufrieden. Sicherheit war in diesem Jahr ein großes Thema, allerdings wollte man, wie Fehling betonte, ein Sicherheitskonzept „mit Augenmaß, aber ohne Aufregung“. Dass die Betonelemente an den Zufahrten nicht ausschließlich der Verkehrslenkung dienten, dürften viele Besucher bemerkt haben, jedoch habe man Panikmache im Vorfeld – wie beispielsweise beim Oktoberfest – vermeiden wollen. Obwohl es, wie Horst Mertelmeyer von der Polizeidirektion Bad Hersfeld betonte, keine Erkenntnisse über konkrete Bedrohungen gegeben hatte, habe man sich auf entsprechende Situationen vorbereitet – und dies wurde von den Besuchern auch positiv wahrgenommen und habe das Sicherheitsgefühl verstärkt. Zusätzlich wurde die Videoüberwachung intensiviert und mit der Ausleuchtung rund um die Stadtkirche ein Problembereich ausgeräumt (dort war es im Vorjahr zu sexuellen Belästigungen gekommen). Demenstperchend war die Zahl der gemeldeten Straftaten gegenüber dem Vorjahr deutlich rückläufig: 14 Strafanzeigen gingen bei der Polizei ein, davon sechs Gewalttaten (Körperverletzungen). Die Polizei musste 19 Platzverweise aussprechen und nur zwei Personen vorübergehend in Gewahrsam nehmen. Erfreulich aus Sicht der Polizei war außerdem, dass es dabei zu keinen Widerstandshandlungen gegen die Beamten kam. Angesichts der gestiegenen Besucherzahlen sei dies eine sehr gute Bilanz, wofür Mertelsmeyer insbesondere den Bürgern und den Besuchern dankte. Helge Assi ergänzte, dass auch die zusätzliche Security rund um den Festplatz diesmal sehr positiv aufgenommen wurde: „Die Leute waren dankbar, dass es zusätzliche Streifen gab, Besucher und Schausteller haben sich sicher gefühlt.“ Ebenso meldete das DRK, dass diesmal deutlich weniger Verletzungen aufgetreten seien.

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