Lotto: Gewinner gesucht – 211.262 Euro verfallen am 5. Februar

Wiesbaden/Osthessen. Ein am 5. November in der Frankfurter Innenstadt abgegebener Lotto-Schein ist genau 211.262 Euro wert – doch angefordert wurde

Wiesbaden/Osthessen. Ein am 5. November in der Frankfurter Innenstadt abgegebener Lotto-Schein ist genau 211.262 Euro wert – doch angefordert wurde der Gewinn bislang noch nicht. Bis zum 5. Februar hat der unbekannte Spielteilnehmer noch Zeit, seinen Gewinnanspruch in jeder Verkaufsstelle von Lotto Hessen oder in der Wiesbadener Zentrale geltend zu machen.

"Ob es sich bei dem Gewinner um einen Frankfurter handelt, ist gar nicht sicher. Wir wissen, dass natürlich auch aus Bad Hersfeld, Fulda, der Rhön und dem Vogelsberg tagtäglich viele Berufspendler in die Frankfurter Innenstadt kommen und dort nach der Arbeit oder in der Mittagspause schnell mal ihren Schein abgeben. Der gesuchte Gewinner könnte überall wohnen und durchaus auch aus Osthessen kommen", sagt Dorothee Hoffmann, Pressesprecherin von Lotto Hessen.

13 Mal bundesweit wurden bei der Samstagsziehung im Lotto 6 aus 49 am 6. November des vergangenen Jahres die sechs Richtigen erzielt. Allen 13 Gewinnern fehlte die Superzahl, sie schrammten knapp an dem mit 20 Millionen Euro gefüllten Jackpot vorbei und erzielten jeweils 211.262 Euro. Darunter war auch ein Hesse.

Doch scheint der hessische Gewinner nichts von seinem Glück zu ahnen, eine Gewinnanforderung wurde bis dato nicht gestellt. Da der Tipp ohne Kundenkarte gespielt wurde, ist der Spielteilnehmer der Lotteriegesellschaft nicht bekannt. "Da kann man nur sagen, bitte melden Sie sich, Ihre Quittung ist viel, viel Geld wert", so der Geschäftsführer von LOTTO Hessen, Dr. Heinz-Georg Sundermann.

Dem Eigentümer des Gewinnscheines läuft die Zeit davon. Insgesamt dreizehn Wochen, also noch bis zum 5. Februar 2011, kann der unbekannte Gewinner seine Spielquittung in einer Verkaufsstelle von LOTTO Hessen oder in der Wiesbadener Zentrale einlösen. Danach verfällt sein Anspruch auf Gewinnauszahlung gemäß den amtlichen Teilnahmebedingungen.

Wer am 5. November um die Mittagszeit in der Frankfurter Innenstadt einen LOTTO-Schein mit insgesamt zwölf Tipps abgegeben hat, sollte also schnell seine Quittung kontrollieren. Die sechs Richtigen lauteten 4, 14, 17, 18, 33 und 34.

Würde der Gewinn tatsächlich verfallen, wird die Lotteriegesellschaft das Geld nicht behalten. Nicht abgeholte Gewinnsummen werden wieder über Sonderauslosungen an die Kunden ausgespielt. "Wir hoffen aber, der Gewinner meldet sich noch", so Dr. Sundermann. Es wäre die höchste nicht abgeholte Gewinnsumme in Hessen bislang.

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