Wie ein Lottogewinn für Heringen: Bund fördert die Sanierung des Sportplatzes

Freuen sich: Heringens Bürgermeister Daniel Iliev und der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Roth. Foto: nh

Gute Nachrichten für Heringen: Der Bund fördert die Sanierung des Sportplatzes mit zwei Millionen Euro

Bad Hersfeld. Gute Nachrichten überbrachte der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Roth (SPD) an Heringens Bürgermeister Daniel Iliev. Wie der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am Mittwoch in Berlin beschloss, fördert der Bund die Erneuerung und Sanierung des Sportplatzes sowie der Außenanlagen am Werraufer der Heringer Kernstadt bis 2023 mit insgesamt 2,025 Millionen Euro.

Im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat stehen für die Jahre 2019 bis 2023 insgesamt Fördermittel in Höhe von 300 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel sollen dabei helfen, den bestehenden Sanierungsstau bei vielen kommunalen Einrichtungen aufzulösen.

Gefördert werden Projekte mit besonderer regionaler Bedeutung, die maßgeblich zum gesellschaftlichen Miteinander in den Kommunen beitragen. Die Nachfrage war in diesem Jahr besonders groß: Auf den Förderaufruf haben Städte und Gemeinden rund 1.300 Interessenbeurkundungen eingereicht. Das Programm war damit 13-fach überzeichnet. Aus den Bewerbungen wurden nun 186 Projekte in ganz Deutschland ausgewählt – darunter auch der Projektantrag aus Heringen.

„Ich freue mich sehr, dass der Heringer Antrag in Berlin überzeugen konnte. Die Stadt befindet sich seit einigen Jahren in einer sehr schwierigen Haushaltslage und hätte das Projekt ohne den Bundeszuschuss nicht umsetzen können. Nun werden 90 Prozent der Projektkosten aus dem Bundeshaushalt übernommen, den Restbetrag von 225.000 Euro steuert die Stadt selbst bei. Das zeigt: Der Bund lässt die finanzschwachen Kommunen im ländlichen Raum nicht im Stich“, freute sich Roth über die Förderzusage für seine Heimatstadt. Der Europa-Staatsminister hatte in den vergangenen Wochen in zahlreichen Gesprächen mit Vertretern des Haushaltsausschusses sowie des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat für das Projekt geworben.

Auch Heringens Bürgermeister Daniel Iliev reagierte mit großer Freude auf die Nachricht aus Berlin: „Diese Förderung ist für unsere Kleinstadt ein Lottogewinn. Anders lässt es sich nicht ausdrücken, schließlich waren unsere Chancen verschwindend gering. Mit den Fördermitteln vom Bund haben wir nun die Möglichkeit, den Sportplatz und den angrenzenden Festplatz zu einem attraktiven Ort der Bewegung und Begegnung weiterzuentwickeln. Nach der Sanierung der Sportanlagen sowie der Umkleide- und Sanitärbereiche soll ein attraktiver Anlaufpunkt für Jung und Alt entstehen, der Vereinen und Schulen offensteht. Mein Dank geht an Michael Roth, der unseren Antrag in Berlin mit großem Einsatz unterstützt hat.“

Konkret geplant sind die Erneuerung der Flutlichtanlage und der Kunststofflaufbahn, der Bau eines Kunstrasenplatzes sowie die Sanierung der Tribünen und der Umkleide- und Sanitäranlagen.

Ebenfalls vorgesehen sind die Neugestaltung des Uferbereichs, ein Jugendspielplatz mit Basketballfeld und Mini-Soccer-Feld sowie eine Skater-Anlage.

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