Ab März: verstärkte Kontrollen gegen Falschparker in Bebra

Bei Verkehrsdelikten müssen Autofahrer ab dem 1. Mai noch tiefer in die Tasche greifen.	 Eine Auflistung gibt es in der Tabelle rechts.	Foto: Pfeil
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Bei Verkehrsdelikten müssen Autofahrer ab dem 1. Mai noch tiefer in die Tasche greifen. Eine Auflistung gibt es in der Tabelle rechts. Foto: Pfeil

Bürgermeister Uwe Hassl: „Das eine oder andere Knöllchen wird sicherlich für Aufregung sorgen“

Bebra. "Durch die Stadt­sanierung und vorausschauende Planung unseres neuen Stadtbildes ist eine Vielzahl von neuen Parkplätzen in ­Bebra entstanden", erklärt Bürgermeister Uwe Hassl. Nach vorsichtigen Schätzungen des Rathaus-Chefs stehen im Innenstadtbereich mittlerweile über 700 kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

"Nicht nur, dass wir in Bebra kostenlose Pendlerparkplätze in der Nähe des Bahnhofes als P+R I & II anbieten, auch verfügen wir in der Innenstadt über Parkplatzmöglichkeiten zum Einkaufen, wie z.B. am neuen Handelszentrum von Aldi und dem be!", so Hassl. Weitere Parkplätze an der Spardabank seien bereits in Arbeit.

"Kostenlose Parkplätze sind unser Pfund, mit dem wir werben können", sagt Hassl. Es versteht sich aber am Rande, so Hassl als örtliche Polizeibehörde weiter, dass wir die Parkplätze zeitlich limitieren und künftig überwachen ­müssen, wenn wir das freie Parken aufrechterhalten wollen.

Nach über einem Jahr der Eröffnung sei es aber nun an der Zeit, auch entsprechende Kontrollen wieder einzuführen. "Es liegen nämlich mittlerweile viele Beschwerden vor", so der Bürger-­meister. Limitierte Zeitfenster werden überschritten, Arbeitnehmer, die in der Innenstadt arbeiten, belegen auch diese Parkplätze, anstatt die Parkplätze am Mehrzweckplatz zu nutzen. "Viele sind ganz schön verwöhnt", so Hassl. Jede Arbeitsstelle in der ­Innenstadt könne bequem ­innerhalb von sieben Minuten zu Fuß erreicht werden, wenn man nur am Mehrzweckplatz parken würde.

"Aber nicht genug davon, denn es wird auch entgegen der Fahrt­richtung falsch geparkt und in verkehrsbe-­ruhigten Bereichen, wie am Amalienplatz, ist das Parken untersagt", so der Bürger-­meister weiter. An Kinder-­gärten und Schulen werden schraffierte Sperrflächen von Eltern zudem als Kurzzeitparkzonen genutzt. "Die Beispiele ließen sich fortsetzen", so Hassl.

Nun werde es so sein, dass man in Bebra künftig verstärkt den ruhenden Verkehr überwachen werden müsse. Und Hassl appelliert deshalb an die Verkehrsteilnehmer, ihr Parkverhalten künftig einmal mehr selbst zu überprüfen, denn das eine oder andere Knöllchen wird sicherlich für Aufregung sorgen.

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