Mäuse-Spektakel: Umjubelte Weltpremiere des Festspiel-Familienstückes "Lenas Geheimnis"

„Lenas Geheimnis“, das Franziska Reichenbacher exklusiv für die Bad Hersfelder Stiftsruine geschrieben und inszeniert hat, begeisterte das Publikum bei der Welt-Uraufführung.
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„Lenas Geheimnis“, das Franziska Reichenbacher exklusiv für die Bad Hersfelder Stiftsruine geschrieben und inszeniert hat, begeisterte das Publikum bei der Welt-Uraufführung.
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„Lenas Geheimnis“, das Franziska Reichenbacher exklusiv für die Bad Hersfelder Stiftsruine geschrieben und inszeniert hat, begeisterte das Publikum bei der Welt-Uraufführung.
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„Lenas Geheimnis“, das Franziska Reichenbacher exklusiv für die Bad Hersfelder Stiftsruine geschrieben und inszeniert hat, begeisterte das Publikum bei der Welt-Uraufführung.
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„Lenas Geheimnis“, das Franziska Reichenbacher exklusiv für die Bad Hersfelder Stiftsruine geschrieben und inszeniert hat, begeisterte das Publikum bei der Welt-Uraufführung.
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„Lenas Geheimnis“, das Franziska Reichenbacher exklusiv für die Bad Hersfelder Stiftsruine geschrieben und inszeniert hat, begeisterte das Publikum bei der Welt-Uraufführung.
„Lenas Geheimnis“, das Franziska Reichenbacher exklusiv für die Bad Hersfelder Stiftsruine geschrieben und inszeniert hat, begeisterte das Publikum bei der Welt-Uraufführung.
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„Lenas Geheimnis“, das Franziska Reichenbacher exklusiv für die Bad Hersfelder Stiftsruine geschrieben und inszeniert hat, begeisterte das Publikum bei der Welt-Uraufführung.

Franziska Reichenbachers Familienstück "Lenas Geheimnis" begeisterte die Besucher der Welt-Uraufführung am Donnerstag in der Bad Hersfelder Stiftsruine mit Theater und Musical.

Bad Hersfeld - Das diesjährige Familienstück hat den Weg vom Theaterzelt auf die große Bühne der Stiftsruine gefunden. Zum Glück! Denn „Lenas Geheimnis“ aus der Feder von Franziska Reichenbacher ist ein zauberhaftes Erlebnis, das die Zuschauer der Premiere am Donnerstagvormittag mitriss. Vor allem die vielen kleinen „Stiftsruinenmäuse“, die von rund 30 Bad Hersfelder Kindern dargestellt wurden, sprühten vor Spielfreude

 Neben bedeutenden Schauspieler-Größen wie Brigitte Grothum als „Oma Gertrude“, Horst Janson als Hausmeister „Knauster“ und Martin Semmelrogge als Mäusekönig „Roderich XXVIII.“ standen die Nachwuchsschauspieler auf der Bühne. Dazu ein Teil des Musical-Ensembles von „Hair“ – eine solche Mischung aus Schauspiel, Musical und Kindertheater hat es bisher bei den „Bad Hersfelder Festspielen“ noch nicht gegeben.

Kurzweilige Dialoge

Reichenbacher, die auch Regie führte, hatte es geschafft, die Geschichte des Mädchens Lena und deren Erlebnisse bei einer Festspielprobe großartig umzusetzen. Ein paar Scherze, viel Musik und kurzweilige Dialoge machten „Lenas Geheimnis“ zu einem Theatererlebnis für jung und alt. Denn genauso gemischt wie die Generationen auf der Bühne war auch das Publikum, das am Ende seine Begeisterung mit stehenden Ovationen und sehr langem Schlussapplaus kundtat.

Die Verknüpfung der drei Schauspiel-Sparten brachte Leben in „Lenas Geheimnis“. In ihrer ersten großen Titelrolle brillierte die elfjährige Amelie Hinkel aus Fulda. Sie gab den Zuschauern einen Einblick in das Innenleben eines Mädchens, dass trotz privater Probleme ihre Ziele erreichen kann. Großartig unterstützt wurde sie dabei von Brigitte Grothum, die als fürsorgliche, aber auch resolute ehemalige Bühnendiva an ihrer Seite war. Horst Janson als griesgrämiger Hausmeister überzeugte ebenso wie Uwe Dag Berlin als Chauffeur und Requisiteur. Ute Reiber in der Rolle der Regie-Assistentin und Christoph Wohlleben als Pianist sowie Diana Margolina als „Obermaus“ füllten die kurzweilige Handlung mit viel Leben.

Singende Mäuse und Musicaldarsteller

Alicia Hohmann aus Burghaun als niedliche „Mäuseprinzessin Polly“ an der Seite ihres frisch vermählten Gatten „Herrmann“ (Moritz Ritter) spielte ebenfalls überzeugend. Für Lacher sorgte auch „Fledermaus Doris“ (Julia Selina Gäde), die dem ganzen Theater-Trubel nichts abgewinnen konnte, da es „von Gott gewollt ist, dass Fledermäuse tagsüber schlafen“.

Das „Hair“-Ensemble aus Victor Hugo Barreto, Jurriaan Bles, Ruth Fuchs, Gina Marie Hudson, Nils Klitsch, Martina Lechner, Giovanni Menig, Karen Miller und Eva Zamostny sorgte mit „Frank Mills“, „Aquarius“ und „Let the Sunshine“ für gute Stimmung. Die singenden Mäuse vom Projekt „Künste öffnen Welten“, das unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung“ unterstützt wird, füllten die Bühne mit einem herzerfrischenden und -ergreifenden Leben und schafften es, die eigene Begeisterung aufs Publikum überspringen zu lassen.

Langer Schlussapplaus

„Lenas Geheimnis“ ist nicht „nur“ ein Kinderstück, sondern eine wundervolle Produktion, die die Herzen des Publikums erreicht. Reichenbacher, die zuerst „ein riesiges Stück Käse auf der Bühne und ein paar Mäuse“ als Idee hatte, bringt in dem Stück einen Teil des alljährlichen Festspielbetriebes auf die Bühne und schlägt gleichzeitig einen Bogen zu anderen Inszenierungen dieses Jahres.

Der lange Beifall für das brillante Ensemble spricht für sich und die Regisseurin hat ihr Ziel erreicht, das Publikum einen ganz neuen Blick auf das Spiel im Spiel im Theater werfen zu lassen.

Weitere Aufführungen von „Lenas Geheimnis“ sind am 19. August um elf Uhr sowie am 20. und 21. August jeweils um 10.30 Uhr zu sehen. Wenige Restkarten gibt es unter www.bad-hersfelder-festspiele.de im Internet oder an der Tageskasse.

Eines sei noch gesagt: Wer „Lenas Geheimnis“ nicht gesehen hat, hat definitiv etwas verpasst.

Die Mäuse aus Bad Hersfeld sind: Laura Baldwin, Silas-Elijah Blüm, Ole Bock, Felicitas Böhler, Stefan Brsakovski, Phale Chau, Fay Dimmerling, Jennifer Habermehl, Leon Hartmann, Anna Humburg, Sofia Humburg, Alexandra Jahn, Johann Kraus, Nils Krause, Lucy Landefeld, Lunis Landefeld, Magdalena Lenz, Sophie Lotz, Antonia Marquardt, Teodora Palici, Josefine Reh, Paulina Reh, Emma Riedinger, Lara-Luisa Rühl, Lea Schäfer, Charlotte Wettlaufer, Amelie Wischer, Emilia Wischer.

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