Magistrat steht hinter Kaliindustrie: Es geht nur Hand in Hand

Bürgermeister Daniel Iliev und der gesamte Magistrat in ­Heringen sind sich sicher: „Wir stehen hinter der Kali-­industrie.“ Foto: Archiv

Heringer Magistrat stellt sich hinter die Kaliindustrie: „Es muss um Fakten gehen und nicht um Angstmacherei“

Heringen. In Zukunft solle man sich nur auf Fakten ­beziehen und denen glauben ­schenken, statt sich mit wilden ­Horrorszenarien herumzuschlagen. Da waren sich die Mitglieder des Heringer Magistrats einig. In der ­Sitzung vom 5. Februar beschloss man daher auch einstimmig, sich erneut öffentlich hinter die heimische Kaliindustrie zu stellen. Vorangegangen ist diesem Beschluss eine Pressemit-­teilung der Wählergruppe ­Gemeinschaftsliste Heringen (WGH) aus der KA-Ausgabe vom 3. Februar.

Darin sprach Heringens ehemaliger Bürgermeister und jetziger Pressesprecher der WGH, Hans Ries, unter ­anderem von einer Rohr-­leitung, die salzhaltige Abwässer ­direkt in die Nordsee einleiten soll. Diese sei vom Runden Tisch über jahrelange Verhandlungen und Beratungen als nachhaltigste dargestellt worden. Der Magistrat stellte nun klar, dass man sich davon distanziere. Außerdem bezeichnete der Magistrat die Berichte zum Vorhaben der Haldenabdeckung als „polemisch“.

Stattdessen unterstütze man die geplanten Bemühungen des Unternehmens K+S, um langfristig die Arbeitsplätze und die Kaliproduktion im Werratal zu sichern sowie die Umwelt möglichst wenig zu belasten. Des Weiteren begrüße der Magistrat die ­Unternehmungen des Kaliproduzenten, dem Werratal eine langfristige Perspektive zu bieten.

Die Berichte der WGH ließen jegliche Konstruktivität vermissen. Es würden unnötig Ängste bei den Bürgern geschürt und zudem Vorschläge gebracht, die fernab jeglicher Realität seien.

„Nur mit Fakten und einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Unternehmens K+S lassen sich die ­Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte klug meis­tern“, so der Rathaus-Chef Daniel Iliev. Wenn Arbeitsplätze wirklich gesichert ­werden sollten in der Stadt Heringen, wenn Umwelt und Wirtschaft tatsächlich in Einklang gebracht werden sollten im Werratal, dann gehe das nicht durch Polemik, Halbwahrheiten und Angstmacherei. „Es geht nur, wenn wir Hand in Hand mit der Kali­industrie zusammenarbeiten und durch konstruktive, wenn auch kritische, Be-­gleitung der anstehenden Verfahren“, so der Bürgermeister Iliev abschließend.

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