Marine-Tradition: Besuch beim Ehrenmal bei Kiel

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Mit einem Blumengebinde gedachten die Marinekameraden der auf See Geblieben.

Die neun Mitglieder der Marinekameradschaft besuchten das Ehrenmal in Laboe bei den Kieler Förden.

Waldhessen. Neun Mitglieder der Marinekameradschaft Bad Hersfeld machten sich im März unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Volker Henning für vier Tage auf den 500 Kilometer langen Weg nach Laboe, dem Ostseebad an der Kieler Förde. So sollten die neuen Mitglieder unter anderem das Marine-Ehrenmal kennenlernen. Dieses Ehrenmal ist eine nationale Gedenkstätte mit internationalem Charakter und zugleich die offizielle Gedenkstätte der Deutschen Marine. Dabei hatten die Teilnehmer auch die Gelegenheit, den Marine Stützpunkt der Einsatzflottille 1 in Kiel zu besuchen. Neben der Besichtigung des Tenders „Werra“ erfuhr man von einem ehemaligen Offizier des S 75 „Zobel“ die Aufgabe der Marine in Kiel.

Am nächsten Tag legte die Kameradschaft in der Gedenkhalle ein Blumengebinde nieder, zum Gedenken an die auf See Gebliebenen aller Nationen. Der stellvertretende Geschäftsführer des Deutschen Marinebunds (DMB), Alexander Hub begleitete die Bad Hersfelder Kameraden auf den Weg in die unterirdische Gedenkstätte. Es war für alle eine sehr ergreifende Situation, die man nur persönlich, an so einer historischen Stelle erfahren kann. Danach wurde eine rund zweistündige Führung durch das Ehrenmal durchgeführt. Bei dem Rundgang gab es viel über die Geschichte zu erfahren. In der historischen Halle wird die Geschichte der Marine mit Schiffsmodellen und mit anderen Dokumentationen dargestellt. Der über 72 Meter hohe Turm bietet eine tolle Aussicht über die Kieler Förde. Dieser weit sichtbare Turm ist das Hauptmerkmal des Marine-Ehrenmals.

Zufällig traf man auch den ehemaligen Kommandanten aus dem Jahre 2003 des ehemaligen Patenboots „Zobel“, Jan Woywode im Ehrenmal. Bei schönstem Sonnenschein gingen die ereignisreichen Tage recht schnell vorbei und alle kamen wieder gut zu Hause in Bad Hersfeld an.

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