Marth legte den Taktstock nieder

Reiner Marth und Gerhardt Finke. Foto: Knierim / nh

Stellvertretender Schulleiter an den Beruflichen Schulen Bebra hört auf

Bebra.  Der letzte Tag eines Schuljahres ist immer etwas ganz besonderes, es gibt Zeugnisse und die Ferien stehen vor der Tür. Doch an den Beruflichen Schulen Bebra war in diesem Jahr nach der dritten Stunde noch lange nicht Schluss. Der letzte Schultag war sein Tag.

Der Stellvertretende Schulleiter Reiner Marth wurde in den Ruhestand verabschiedet und viele waren gekommen, um diesen besonderen Tag mit ihm zu verbringen. Hinter Reiner Marth liegt ein aufregendes letztes Schulhalbjahr, so hatte er im Februar seinen Schulleiter Kollegen und Freund Wolfgang Haas verabschiedet und letztlich seine Aufgaben mitübernommen.

Zum Ende seiner Dienstzeit war er in einer Doppelrolle als Schulleiter und Stellvertreter tätig und meisterte diese mit Bravour. Geholfen haben ihm dabei sicher sein ungebrochener Optimismus und seine ruhige und bedachte Art. Für Marth stand immer im Vordergrund Lösungen zu finden anstatt Probleme zu wälzen und das ist ihm hervorragend gelungen. Sichtlich gerührt zeigte er sich über das große Interesse an seiner Person, die vielen, besonders musikalischen, Überraschungen, kreativen Geschenke und herzlichen Glückwünsche.

An diesem Tag waren sie nun alle wegen ihm gekommen, Bürgermeister Hassl, die Schulleiterkollegen der Nachbarschulen, Gerhard Finke vom Schulamt, seine Kollegen der Beruf-­lichen Schulen und seine ­Familie. Reiner Marth freute sich besonders über das Bläserorchester der Blumenstein Schule Obersuhl, das unter der Leitung von Thorsten Gräf und Frank Wagner spielte, sowie den Virtuosen am Klavier Michael Funk und Franz-Karl Weber, der für ihn den Schulchor leitete.

Die Personalratsvorsitzende Inga Petersson lobte sein Talent im übertragenen Sinne „für jeden die richtige Stimme im Chor zu finden, auch für die, die unmusikalisch waren“. Das Kollegium, Schüler und Eltern werden Reiner Marth sehr vermissen, er hatte auf jede Frage eine passende Antwort und konnte mit seiner charmanten Art die positive Atmosphäre an den Beruflichen Schulen maßgeblich prägen. Die langjährige Kollegin

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