Matinee in der City-Galerie stellt Festspiel-Stücke vor

Video von Steffen Sennewald/www.fotosachse.comBad Hersfeld. Für die Festspiel-Schauspieler, dürfte es eine nette Abwechslung gewesen sein, einmal im

Video von Steffen Sennewald/www.fotosachse.com

Bad Hersfeld. Für die Festspiel-Schauspieler, dürfte es eine nette Abwechslung gewesen sein, einmal im Trockenen zu spielen, als sie am Sonntag Vormittag in der City-Galerie einige ausgewählte Szenen zum Besten gaben. Eingeladen zu dieser Matinee hatte die Hersfelder Zeitung, deren Geschäftsführer Markus Pfromm durch das Programm führte.

Den Anfang machten Szenen aus "Die drei Musketiere", in denen die Zuschauer bereits zahlreiche der Figuren kennenlernen durften – neben Festspiel-Neuling Jonas Minthe als D’Artagnan dürfte vor allem Sophie Lechtenbrink als zarte Centime einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Auf eine Fecht­szene mussten die Zuschauer jedoch verzichten – Volker Lechtenbrink wollte in diesem Amuse-Gueule nicht zuviel verraten.

Danach gab’s eine Einstimmung auf "Der Sturm": Patrizia Margagliotta als Luftgeist Ariel, Maaike Schuurmans als resolute Herzogin Prospera sowie Fabian Baumgarten  und Julia Hell als verliebtes Pärchen gaben einen ersten Überblick darüber, wie Janusz Kica den Shakespeare-Stoff für ein modernes Publikum aller Altersstufen bearbeitet hat – ein bisschen "Dschungelbuch" schimmerte auf jeden Fall durch.

"Show Boat" begann mit einem Duett von Duett mit Jan Ammann und Milica Jovanovic. Noch stimmgewaltiger wurde es dann mit "Ol’ Man River", dargeboten von Walter Reynolds und dem Show-Ensemble, die problemlos ohne Mikrofon-Verstärkung auskamen. Melissa King hatte zuvor verraten, dass sie die Texte der besseren Verständlichkeit auf deutsch singen lassen wird – sehr zum Vergnügen des Publikums.

Auf eine Darbietung aus "Das Tagebuch der Anne Frank" wurde wohlweislich verzichtet, doch Maddalena Hirschal berichtete über ihre persönlichen Eindrücke über das Stück. Sie hat das Buch selbst in jungen Jahren gelesen und  war davon sehr beeindruckt.

Den Abschluss bildete natürlich das Premierenstück "Nathan der Weise", in das Stephan Ullrich als Tempelherr und Fabian Baumgarten als Klosterbruder  mit einem Dialog einführten. Anschließend bezauberte Charlotte Puder als Recha noch einmal das Publikum.

Zum Abschied hatte Pfromm auch noch eine Überraschung für das Ensemble: Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Hersfelder Zeitung gab es eine Spende für die "Partykasse" in Höhe von 250 Euro.Und für den nächsten kalten Probentag erhielt jeder  der Darsteller noch ein "Lullusfeuer" zum Aufwärmen.

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