3,5 Millionen für Bebra: Bahnhof als Premiumprojekt ausgezeichnet

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Bebraer Bahnhof in Berlin als Premiumprojekt ausgezeichnet: Staatsminister Michael Roth MdB gratuliert zur Übergabe der Förderurkunde

Berlin. Großer Bahnhof für Bebra in Berlin. Der Bund fördert den Umbau des Bebraer Bahnhofs mit einem Zuschuss von 3,5 Millionen ­Euro.Diese frohe Botschaft überbrachte der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Roth dem Bebraer Bürgermeister Uwe Hassl bereits im vergangenen Sommer. Seit Dienstag hat Hassl es nun auch Schwarz auf Weiß: In Berlin überreichte Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) der stolzen Delegation aus Bebra nun auch ganz offiziell die Förderurkunde.

Der Bebraer Bahnhof zählt damit zum erlesenen Kreis von 46 Förderprojekten in ganz Deutschland, die von einer Expertenjury aus über 160 Bewerbungen ausgewählt wurden. Mit insgesamt 150 Millionen fördert der Bund im Rahmen des Bundesprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus" bis 2019 Städtebauprojekte, die beispielgebend und zukunftsweisend für die Entwicklung von Städten und Gemeinden sind.

Als einer der ersten Gratulanten lud Staatsminister Michael Roth MdB Hassl zu einem Gespräch in den Bundestag ein. Roth hatte sich bei seinen Kollegen in Kabinett und Bundestag dafür stark gemacht, dass das historische Inselgebäude, der Lokschuppen und das Kesselhaus in Bebra schon bald in neuem Glanz erstrahlen können. Erst kürzlich hatte die Stadt das Gebäude von der Deutschen Bahn für den symbolischen Betrag von einem Euro erworben. Mit dem Bundeszuschuss von 3,5 Millionen Euro können der Umbau und die Sanierung nun beginnen.

Der 1848 eröffnete Bahnhof in Bebra war über viele Jahrzehnte hinweg ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Deutschland. Doch nach dem Fall der Mauer sank seine Bedeutung stetig. Künftig soll das historische Gebäudeensemble nun als Denkmal der Industriekultur und Zeitgeschichte genutzt werden. "Ich freue mich sehr, dass der Bahnhof Bebra nun ein lebendiger Ort der Erinnerung an Technik, Eisenbahnhistorie und die deutsch-deutsche Geschichte werden kann", kommentierte Roth den offiziellen Startschuss für die Umsetzung des Bundesprogramms.

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