Musikalisches Sommerfest im Alten Sägewerk Wüstfeld

Musikalisches Sommerfest am 9. September im Alten Sägewerk in Wüstfeld

Wüstfeld. „Ein Blick über den Tellerrand“ – das ist ist das Motto des diesjährigen Sommerfestes (man könnte es auch Musikfest nennen) am Nachmittag und Abend des 9. September im Alten Sägewerk Wüstfeld. Drei Bands, die den musikalischen Bogen vom Choral über Swing und Jazz bis hin zum Hiphop spannen, sorgen dafür, dass wohl jeder Musikfreund die ausgetretenen Pfade seines eigenen Musikgeschmacks hinter sich lässt und Neuland betritt.

Gute Tradition auf Veranstaltungen im Alten Sägewerk ist hingegen, dass auch das kulinarische Programm nicht bei Bratwurst und Pommes haltmacht. Nach dem Gottesdienst (16.30 Uhr) zur Eröffnung des Sommerfestes startet das musikalische Programm gegen 17 Uhr mit dem Posaunenchor Schenklengsfeld, den man treffend als Posaunenchor 3.0 bezeichnen könnte. Auch wenn die Kirchenmusik als klassisches Betätigungsfeld ihren festen Platz im Repertoire der Blechbläsergruppe um Chorleiterin Sabine Pilz hat, beweisen die frischen und dynamischen Interpretationen von Swing- und Pop-Stücken, wie zeitgemäß die Institution Posaunenchor sein kann. Um 18.30 Uhr betreten „Just Friends“ die Bühne.

Das waldhessische Quartett, bestehend aus Hannes Brauer (Trompete und Gesang), Ulrich und Petra Wiehe (Klavier und Kontrabass) sowie Werner Seelig (Schlagzeug) wird mit seinem Programm aus klassischem Jazz, Bebop, Latin und Bossa Nova für ein Flair im Alten Sägewerk sorgen, das vermutlich auch jeder 60er Jahre Existentialisten-Bar zur Ehre gereicht hätte. Fette Beats und fette Reime, sind dann das Thema der „One Love Crew“, die ab 20.30 Uhr mit deutschem Hiphop den Abend stilistisch abrundet.

Die achtköpfige Wiesbadener Formation hat es sich zur Aufgabe gemacht, für gute Stimmung bei tanzenden und denkenden Menschen zu sorgen, für Blicke über den Tellerrand und vor allem, das Leben zu genießen! Die Rapper aus der Landeshauptstadt werden den Gästen nicht nur als Ideengeber für das diesjährige Tellerrand-Motto in guter Erinnerung bleiben.

Gleiches gilt hoffentlich auch für die Tatsache, dass der Eintritt zu diesem außergewöhnlichen Konzertereignis frei ist und dass das kulinarische Line-up, das mit Flammkuchen, Paella, Hamburgern und (natürlich) mit Bratwurst, Steaks und Pommes genauso bunt ist, wie das Musikprogramm – und unsere Heimatregion.

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