Auf dem Weg nach oben

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Hier wird hoffentlich bald Musikgeschichte geschrieben: Im Tonstudio „Magicsound“ in Bebra basteln Sandra Harthaus und Jörg Hubl an den Songs der Band. Foto: Ling

Bebra. Die heimische Schlagerband „Sunbros“ wurde 2. beim Bundestalentewettbewerb

Bebra. Eine Band aus Bebra macht sich daran, den Schlagerhimmel zu erobern. "Sunbros" heißt das Trio aus Jörg Hubl, Jürgen Holzhauer und Sandra Orthey.  Am vergangenen Wochenende haben die drei bei der großen Talent-show "Herzklopfen kostenlos" mit Achim Mentzel und Romy Dadlhuber den sagenhaften 2. Platz in der Kategorie "Gesang & Instrumentales" ergattert. Mehrere hundert Bands aus ganz Deutschland hatten sich für diesen renommierten Talentwettbewerb beworben, "Sunbros" schafften es als einzige hessische Band in die Nominierungen.

Der Bandgründer Jörg Hubl musiziert seit über 30 Jahren und betreibt seit 20 Jahren  ein Tonstudio in seinem Haus in Bebra. "Bisher habe ich immer für fremde Leute produziert", erklärt er, "da wollte ich mal was eigenes machen."Zusammen mit Musikerkollege Jürgen Holzhauer formierte er die erste Band. Und passenderweise hat er mit seiner Freundin Sandra Harthaus auch gleich eine Songschreiberin an der Hand.  Sie dichtete eigentlich zunächst nur nebenher, doch als sie ihm eines Tages einen Songtext "Wunderland der Phantasie" präsentierte, war er sofort überzeugt. Sogleich  setzte er sich ans Klavier und probierte ein Melodie dazu aus – und beide waren sich einig: Genau so soll es klingen!

Mit Sängerin Sandra Orthey, die bald dazustieß, landeten die beiden Musiker noch einmal einen richtigen Glückstreffer. Man traf sich eher zufällig bei einem Auftritt und die beiden Musiker waren von ihrer Stimme und Ausstrahlung sofort begeistert. Und wie es der Zufall wollte, war auch sie gerade auf der Suche nach einer neuen Band. Und als sie probeweise einige der  selbstgeschriebenen Stücke ausprobierte, zeigte sich, dass hier einfach alles zusammenpasst.

"Wir wollten auf jeden Fall etwas eigenes machen und nicht nur covern. Denn wenn die Musik gut ist, brauchen wir das nicht", führt Hubl aus, der für die Komposition zuständig ist. Sein Ziel sind eingängige, aber originelle  Melodien, die ins Ohr gehen. Einen guten Titel, meint Hubl, muss man nur einmal gehört haben, und dann lässt er einen nicht mehr los. Oft haben die drei es schon erlebt, dass die Zuschauer mittendrin angefangen haben mitzusingen, so als ob sie den Titel schon kennen. Auch bei den Arrangements gibt sich Hubl viel Mühe und mischt sie mit  Chorbegleitung und verschiedensten Instrumenten. Deshalb ist auch die Arbeit an dem ersten eigenen Album noch nicht ganz abgeschlossen: "Wir haben da einen hohen Anspruch an uns selbst, da wird immer wieder an den Titeln geschraubt, bis alles passt." Wenn es dann, voraussichtlich Herbst diesen Jahres, soweit ist, wird man sicher noch öfters von den "Sunbros" hören.

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