Nachtfahrverbot in Sorga beschlossen

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Die Felsberger SPD will, dass Brummis draußen bleiben. Foto: Archiv

Sorga. Um die Anwohner vor Lärmbelästigung zu schützen, wird ab Frühjahr 2014 ein Nachtfahrverbot für Lkw auf der Ortsdurchfahrt gelten.

Sorga. Aufatmen für die Sorgaer Bürger: Die Bundesstraße 62 wird zwischen Bad Hersfeld und Malkomes und somit auch in der Ortsdurchfahrt des Bad Hersfelder Stadtteils Sorga ab Mitte Januar 2014 nachts für den LKW-Verkehr gesperrt. Auf Anweisung des Verkehrsministeriums in Wiesbaden hat das Landratsamt eine entsprechende Beschilderung gegenüber Hessen Mobil zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen angeordnet.

Danach wird es ab dem Zeitpunkt der aufgestellten Schilder zwischen Bad Hersfeld, B27, und der Einmündung der L3171 ein nächtliches Fahr-Verbot für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 Tonnen einschließlich ihrer Anhänger, und für Zugmaschinen, ausgenommen Personenkraftwagen und Kraftomnibusse geben. Hessen Mobil ist bemüht, die Anordnung des Landrates zeitnah umzusetzen. Der genaue Zeitpunkt sei allerdings schlecht einschätzbar, da auch witterungsabhängige Betonarbeiten für Fundamente durchgeführt werden müssten. Spätestens im Frühjahr 2014 werde die Anordnung aber wirksam.

Dieses Nachtfahrverbot gilt zwischen 22 und 6 Uhr. Die Anordnung ist nach ausdrücklicher Vorgabe des Verkehrsministeriums in Wiesbaden bis zum 31. Dezember 2015 befristet. Dies ist der Zeitraum, "den die Eigentümer der Wohngebäude an der Ortsdurchfahrt Bad Hersfeld-Sorga im Zuge der B 62, die bislang keine Bezuschussung des Einbaus von Schallschutzmaßnahmen bewilligt bekommen hatten, an deren Wohngebäuden jedoch Beurteilungspegel über den aktuell gültigen Auslösewerten festgestellt worden sind, erfahrungsgemäß benötigen, um die Bezuschussung von passivem Schallschutz zu beantragen und nach bewilligtem Antrag den passiven Schallschutz an ihren Häusern zu realisieren", heißt es aus dem Ministerium.

Bis dies erfolgt sein wird, soll die Anordnung den Bewohnern dieser Gebäude vorläufigen Schutz vor Straßenverkehrslärm gewähren. Für die Überwachung des angeordneten Verbots ist nach den einschlägigen Rechtsvorschriften nicht nur die Polizei, sondern auch der Bürgermeister als örtliche Ordnungsbehörde zuständig, teilte das Landratsamt abschließend mit.

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