Wieder Neubaugebiete in Rotenburg

CDU Rotenburg fordert Neubaugebiete in der Kernstadt und den Stadtteilen, um jungen Familien bei der Ansiedlung zu helfen.

Rotenburg. Die CDU Rotenburg setzt einen weiteren Schwerpunkt in der aktiven Stadtentwicklung Rotenburgs.

„Nicht nur die Höhe der Kita-Gebühren ist ein entscheidender Standortfaktor, wie es die SPD gern propagiert. Vor allem eine gute Infrastruktur macht unsere Stadt attraktiv und daran müssen wir arbeiten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Christdemokraten.

Doch neue Baugebiete

Neben der Stadtentwicklungsgesellschaft MER wollen die Christdemokraten deswegen den Fokus vor allem auf neues Bauland und eine gute ärztliche Versorgung legen. „Beim Bauland müssen wir nachbessern. Vor einigen Jahren haben wir gesagt: keine neuen Baugebiete.“

Die Stadtverordnetenversammlung hat dies beschlossen, um die Sanierung bestehenden Wohnraumes in den Kernbereichen der Stadt und den Stadtteilen zu fördern. „Wir müssen allerdings feststellen, dass vor allem junge Familien neu bauen wollen und vor aufwändigen Sanierungen zurückschrecken. Deswegen wollen wir den alten Beschluss ändern, um den Weg für neue Baugrundstücke frei zu machen. Wir brauchen sowohl in der Kernstadt als auch in den Stadtteilen Neubaugebiete“, führt der Fraktionsvorsitzende Jonas Rudolph die Gedanken aus, „außerdem müssen wir uns verstärkt dem Problem der Versorgung durch Haus- und Fachärzte in Rotenburg stellen. Nicht nur für junge Menschen, auch für alle jung gebliebenen müssen wir hier eine gute Infrastruktur bieten. Die Entscheidung in Rotenburg und seinen Stadtteilen zu leben und zu wohnen trifft man nicht wegen der Kita-Gebühr, sondern wegen einer guten Infrastruktur.“

Reaktion auf die SPD

Die CDU Rotenburg reagiert damit auch auf die jüngsten Vorwürfe der SPD, man habe die Vorschläge zur Grundsteuer- und Kita-Gebührensenkung nicht ernsthaft diskutiert.

„Die Vorschläge waren nach dem Motto: Gut gemeint, aber schlecht gemacht. Wir wollen keine kurzfristige Symbolpolitik, die wir schon zeitnah wieder korrigieren müssen. Wir wollen eine nachhaltige Familienpolitik“, kommentiert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende ­An­dreas Börner und verweist im Zuge dessen auch auf die hohe Qualität der Kinderbetreuung in den Rotenburger Krippen und Kitas.

„Deswegen müssen wir uns fragen: Was wollen wir für Rotenburg in den nächsten Jahren? Wovon können die Bürger langfristig profitieren? Steuer- und Gebühren­senkungen hören sich immer gut an, damit haben wir aber noch keinen Schritt in Richtung aktive Stadtentwicklung getan.“

Ehrlich und nachhaltig

Die CDU steht deswegen weiterhin für eine ehrliche und nachhaltige Finanzpolitik ohne kurzfristige Geschenke sowie vor allem für das Vorantreiben der gerade begonnenen aktiven Stadtentwicklung.

Rubriklistenbild: © nh

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