Neue Ideen für den Weihnachtsmarkt

Der Bad Hersfelder Weihnachtsmarkt soll zu einem besonderen Höhepunkt zum Jahresausklang weiterentwickelt werden.

Der Bad Hersfelder Weihnachtsmarkt soll attraktiver werden.

Bad Hersfeld. Nach Weihnachten ist vor Weihnachten – nach diesem Grundsatz haben sich Organisator Markus Heide von der Stadtverwaltung, der Magistrat und die Mitglieder der städtischen Lullusfestkommission, die auch den Weihnachtsmarkt beratend begleitet, schon im Januar getroffen. Ein wesentliches Ergebnis des Treffens: Die Verantwortlichen wollen sich mit dem jetzigen Stand der städtischen Weihnachtsaktivitäten nicht zufrieden geben, sondern einen inhaltlichen Neubeginn. Markus Heide hatte mit einem Erfahrungsbericht und neuen Ideen die Grundlagen für eine intensive Diskussion gelegt.

Am Ende einer langen Sitzung hat die Kommission entschieden, dass der Weihnachtsmarkt 2019 das Motto „Weihnachtsmarkt der Träume“ tragen wird und die Kultur der „Aufhänger“ sein soll, damit in Bad Hersfeld ein ganz besonderes Alleinstellungsmerkmal für die Weihnachtszeit herausgearbeitet werden kann. Der Weihnachtsmarkt soll zukünftig als kultureller Jahresabschluss in Bad Hersfeld ein Highlight werden, welches auch überregional Besucher anzieht. Die Kommission hat das mittelfristige Ziel formuliert, spätestens in drei Jahren zu den besten 25 Weihnachtsmärkten in Hessen zu gehören. Wie kann diese anspruchsvolle Zielsetzung erreicht werden?

Mittelaltermarkt im Stiftsbezirk Als „Schmankerl“ wurde im Jahr 2018, im Stiftsbezirk am zweiten Adventswochenende ein Mittelalterlicher Markt angeboten. Trotz widriger Wetterumstände war der Besucherstrom an beiden Tagen außerordentlich groß. Auch die Resonanz der befragten Beschicker im Stiftsbezirk sowie der Standbetreiber auf dem Linggplatz bestätigte dies. Damit zeigt sich, dass eine Veranstaltung an der Stiftsruine den Weihnachtsmarkt auf dem Linggplatz belebt und nicht als Konkurrenz anzusehen ist. Ein Format dieser Art soll in jedem Fall zukünftig weiter verfolgt werden.

Deutlich selbstkritischer war die Diskussion in Bezug auf den Weihnachtsmarkt und der Wintermarkt auf dem Linggplatz. Sie werden zwar in Gänze von den Besuchern gut angenommen, allerdings heben sie sich nicht durch ein gut unterscheidbares Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Weihnachtsmärkten ab. Um dies besser zu machen, wurde eine Reihe von Veränderungsvorschlägen aufgegriffen. Sie reichen von organisatorischen und gestalterischen Ideen bis hin zu thematischen Schwerpunksetzungen an allen vier Adventswochenenden.

Appell an Vereine und Kulturschaffende

Deutlich wurde, dass es nicht ausreichen wird, dass sich nur die städtischen Beteiligten neue Hausaufgaben gestellt haben. Es werden auch mehr Partner aus der Stadt wünschenswert und notwendig sein.

In der Kommission wurde daher durchaus eine gewisse Erwartungshaltung formuliert, dass insbesondere „kunst- und kulturschaffende“ Vereine und Institutionen einen Beitrag zur Neuausrichtung des Weihnachtsmarktes leisten sollten. Das Gremium ist der Überzeugung, dass, wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet und alle an einem Strang ziehen, etwas Großes entstehen kann. Es sei einfach nicht möglich, dass so viele kreative und innovative Köpfe in unserer Stadt nicht auch weitere Ideen und Bausteine beisteuern könnten, um den Weihnachtsmarkt zu bereichern. Die Kommission hat sich darauf verständigt, dass alle Hersfelder Vereine darum angesprochen werden sollen, sich möglichst am Weihnachtsmarkt 2019 zu beteiligen.

Wer jetzt schon seinen Hut in den Ring werfen möchte, ist herzlich willkommen. Ansprechpartner ist Markus Heide (Telefon 06621/201-417 oder per Email markus.heide@bad–hersfeld.de ).

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