Neue Infrastrukturen im Stiftsbezirk

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Smarte Beleuchtung hilft beim Energiesparen.

Bad Hersfeld - Seit dem letzten Jahr sind umfangreiche Bau- und Infrastrukturmaßnahmen im Stiftsbezirk rund um die Spielstätte der Bad Hersfelder Festspiele realisiert worden. Mit der Entscheidung, den Hessentag in Bad Hersfeld mitten in die Innenstadt zu verlegen, rückte auch der Stiftsbezirk in das Anforderungsprofil einer solchen Großveranstaltung. „Das war bei unseren Planungen aber nur der Startpunkt.“ so Fehling. Man habe sich dabei sehr schnell entschlossen, keine temporären Einrichtungen für den Hessentag zu schaffen und diese nach zehn Tagen wieder abzubauen. Fehling weiter: „Wir setzen auf Nachhaltigkeit: Alles was wir an Technik und neuen Dienstleistungen im Stiftsbezirk aufgebaut haben, wird dauerhaft nach dem Hessentag zur Verfügung stehen.“

Oberstes Ziel aller Maßnahmen ist für die Stadt die Verbesserung der Aufenthaltsqualität der Gäste und Besucher und die Erhöhung des Sicherheitsgefühls. Dazu gab es nicht nur in der Stadtverwaltung fachbereichsübergreifende Workshops zu den zukünftigen Bedarfen. Vor allem Anregungen und Wünsche der Bürger sowie von Festspielbesuchern wurden für die Neuerungen im Stiftsbezirk aufgegriffen. Besonders gut sichtbar sind für die Besucher und Gäste die Veränderungen im Beleuchtungskonzept des Stiftsbezirks. Die Stadt Bad Hersfeld und Schréder, einer der Weltmarktführer für professionelle Außenbeleuchtung, zeigen die Vernetzung der intelligenten Außenbeleuchtung mit einem Ökosystem. Seit Kurzem schmücken das Gelände rund um die geschichtsträchtige Stiftsruine in Bad Hersfeld hochwertige Lichtstelen. Stadt- und Straßenbeleuchtung ist in einer Stadt eine bereits existierende Infrastruktur. Sie bietet damit den idealen Einstieg in die Smart-City-Infrastruktur. An einem konkreten Beispiel macht Bürgermeister Fehling den Bürgernutzen der neuen Außenbeleuchtung deutlich: „Ein häufig genannter Kritikpunkt der Stiftsbesucher war die Tatsache, dass das Licht im Stiftsbezirk teilweise nicht hell genug sei und auch nicht zu allen Zeiten zur Verfügung stand. Das ist dank der neuen smarten Beleuchtung von Schréder nun anders: Durch Bewegungsmelder schalten sich die Gäste sensorgesteuert ihr Licht quasi selbst an. Wir können also hell erleuchten und zwar genau dann, wenn es gebraucht wird – und sparen dank der LED-Technologie trotzdem deutlich an Energie ein.“ Neben dem unmittelbaren Nutzen für die Gäste ist es mit der neuen Außenbeleuchtung auch möglich, Fassadenflächen, Fensterbögen und markante Gebäudeecken in eine Lichtinszenierung einzubeziehen. Die Stiftsruine könnte so, in Abstimmung mit der Hessischen Schlösserverwaltung als Eigentümer, in ihrer Außenwirkung, insbesondere bei wichtigen Veranstaltungen lichttechnisch akzentuiert werden und damit dauerhaft erheblich an Attraktivität gewinnen. Später sollen auch Farbspiele möglich sein. Die neuen Stelen stellen neben angenehmem Licht aus unterschiedlichen Lichtmodulen auch WLAN, Kameraüberwachung für wichtige Bereiche und Lautsprecher bereit.

Bürgermeister Fehling greift zu den multifunktionalen Modulen die wichtige Frage des Datenschutzes auf: „Während wir die Lautsprecher in der alljährlichen Festspielzeit oder beim Wintermarkt in der Weihnachtszeit auch zukünftig gut nutzen können, ist der weitere Einsatz der Kameramodule noch offen. Sie dienen zunächst ausschließlich der Polizei und den Sicherheitskräften auf dem Hessentag für die mögliche Einschätzung der Lage. Danach werden sie abgeschaltet, bis politisch entschieden ist, ob und wie sie danach genutzt werden sollen, zum Beispiel als Webcam.“

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