Neue „Lolls-Gesichter“ überzeugen...

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Bad Hersfeld. Die Gedanken des lokalo24-Redakteurs Rick Fröhnert zum zurückliegenden Lullusfest...

Das Lullusfest 2013 ist vorbei. Was bleibt, sind die Erinnerungen an ein wirklich tolles Lollsfest – mit rund 450.000 Besuchern. Dabei standen die Sterne zunächst nicht besonders gut für die 1.161 Auflage von Deutschlands ältestem Volksfest. "Mister Lolls" Wilfried Roßbach erkrankte, mit Julia Scholz und Helge Assi kümmerten sich erstmals neue Gesichter um die Vorbereitungen des Lullus­festes. Zurückblickend kann man sagen: Das Lullusfest 2013 war ein voller Erfolg und begeisterte die Besucher.

Reibungslos folgte ein Lolls-Höhepunkt dem nächsten – ob Fackelzug, Festzug oder Dippenmarkt – und zurückgebrachte Programmpunkte wie die Verbrennung des Lollsteufels begeisterten sowohl die jungen Lullusfestanhänger, als auch die alteingesessen Lolls­gänger.

Einen große Anteil an diesem gelungenen Fest hat aber auch Klaus Otto, der neue Feuermeister. Die Fußstapfen seines Vorgängers Udo Roßbach sind zweifelsohne riesig – doch mit Herzblut und noch viel mehr Einsatz und Fleiß hat sich Otto in die Herzen der Herschfeller "gemeistert".

Selten war ein Feuermeister so ­aktiv wie Klaus Otto. Keinen Abend hat er es geschafft, vor 1 Uhr nachts vom Festplatz zu ­kommen. Dennoch war er am nächsten morgen wieder in Feuermeistermontur in Bad Hersfeld unterwegs. Zusätzlich nahm Otto unzählige Termine wahr – außerhalb seiner "Pflichtaufgaben", die für einen Feuermeister anfallen. Etwa sein Besuch im Klinikum, als er Lolls-Geschenke an kranke ­Kinder verteilte. Oder sein Treffen mit dem kleinen Aidan, der in selbstgebasteltem Feuermeisteroutfit über den Festplatz spazierte.

In jedem Fall bin ich sehr froh, dass Bad Hersfeld einen so würdigen Nachfolger für Klaus Otto gefunden hat. Ich bin mir sicher, dass er die großen Fußstapfen seines Vorgängers komplett ausfüllen kann.

Postiv sieht auch die Polizei das Lullusfest. Zwar kam es zu sieben angezeigten Körperverletzungs­de­likten, fünf Sachbeschädigungen, drei Widerstandshandlungen ­gegen die Polizei sowie einer sexuellen Nötigung – doch sieht diese Bilanz deutlich besser aus als in den vergangenen Jahren. Und leider gibt es solche "schwarzen Schafe" wohl auf jedem großen Fest. Doch die Tendenz zeigt in die richtige Richtung.

Inzwischen ist auch "Mister Lolls" Wilfried Roßbach wieder in den Dienst zurückgekehrt. Ich bin nun gespannt, wie die ganze Lolls-­Organisation in den kommenden Jahren eingeteilt wird. Am sinnvollsten wäre sicher, wenn alle Drei – also Roßbach, Assi und Scholz – in Zukunft zusammen­arbeiten. Denn von Roßbachs Wissen, dass er sich in über 30 Jahren Lolls-­Organisation angeeignet hat, kann jeder nur profitieren. Und ist es sicher auch in Roßbachs Interesse, dass nach ­seiner Zeit das Lullusfest auf ­diesem hohen ­Niveau weiterläuft. Und ­Julia Scholz und Helge ­Assi könnten so  irgendwann einmal zu würdigen"Mr. und Mrs. Lolls" werden!

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