Neue Schutzmasken aus Bad Hersfeld

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Ministerpräsident Bouffier besuchte The Filament Factory, die jetzt Schutzmasken entwickelt.

Bad Hersfeld. Im Rahmen seiner „EinBlick“-Tour besuchte Ministerpräsident Volker Bouffier heute The Filament Factory / Deutsche Filament Masken in Bad Hersfeld. Der Ministerpräsident informiert sich auf seiner Rundreise über die Folgen der Corona-Pandemie für die heimische Wirtschaft und berät sich vor Ort mit den Betroffenen über Lösungsmöglichkeiten.

Eine Krise wie diese habe es noch nicht gegeben, bekannte Bouffier, der selbst schon einige Krisen miterlebt hat. Doch anders als in Finanzkrisen oder den vorherigen Epidemien von SARS oder Schweinegrippe gab es noch keine Krise, in der alle Lebensbereiche betroffen waren. Dazu trägt auch bei, dass es diesmal um einen völlig neuen Virus gehe, gegen den es keinerlei Medikamente oder Impfstoffe gebe und mit dem auch die Wissenschaft noch kaum Erfahrung habe. Die einschneidenden und mitunter widersprüchlich erscheinenden Maßnahmen stellen sicher alle vor eine Belastungsprobe, doch es habe sich gezeigt, dass der bisher in Deutschland eingeschlagene Weg zielführend war, um das Gesundheitssystem vor einer Überbelastung zu schützen, die ansonsten viele Menschenleben gekostet hätte. Auch bei den Lockerungen werde man schrittweise und besonnen vorgehen müssen, um stets auszuprobieren, wie sich die Maßnahmen auswirken.

Mit The Filament Factory besuchte Bouffier einen klassischen Traditionsstandort in Hessen, der auch ein gutes Beispiel sei, wie Unternehmen in Krisenzeiten flexibel und kreativ reagieren. Produktionsleiter Waldemar Zimfer führte Bouffier durch das Werk, das derzeit nur auf 50% der Kapazitäten laufe. In der Krise sei es die erste Maßnahme gewesen, die Produktion zurückzufahren und Kurzarbeit einzuführen, erklärten Matthias Heß von der Geschäftsleitung und Frank Sandrock vom Betriebsrat. Dabei dankten sie der Regierung auch für die unbürokratischen Maßnahmen zur Erleichterung der Kurzarbeit, so dass die Betriebe nicht gezwungen waren, Mitarbeiter zu entlassen. Um die Mitarbeiter vor Ansteckungen zu schützen, wurden außerdem die Betriebsabläufe verändert, so dass weniger persönlicher Kontakt nötig sein würde, unter anderem mit der Verlagerung von Arbeit ins Home-Office. Dank dieser Maßnahmen gab es keinen Infektionsfall bei The Filament Factory.

Und das Unternehmen schaut weiter in die Zukunft: Mit Deutsche Filament Masken (DFM AG) hat das Unternehmen eine neue Sparte gegründet, sie sich der Entwicklung neuer Schutzmasken für den Alltagsgebrauch widmet. Dank der Erfahrung im Bereich Textilmaterialien wird diese neue Maske eine deutlich höhere Filterleistung aufweisen als Masken aus herkömmlichen Stoffen, wie Florian Mitzscherlich vom Vorstand der DFM erklärte. Außerdem soll die Maske strapazierfähig und lange wiederverwendbar sein. Bereits nach rund 3 Monaten Entwicklung konnte das Unternehmen zum Besuch des Ministerpräsidenten die ersten Prototypen präsentieren.

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