Neuer Vorstand gewählt

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Hier präsentiert sich der neue SPD-Vorstand Bad Hersfeld. Foto: nh

Bad Hersfeld. Der neue SPD-Vorstand wurde jüngst gewählt.

Bad Hersfeld. Mit einem 95 Prozent-Ergebnis wurde Gunter Müller vom Ortsverein Hohe Luft-Petersberg als Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes nachdrücklich bestätigt. Im SPD-Stadtverband sind die elf Bad Hersfelder Ortsvereine mit ihren gut 400 Mitgliedern zusammengefasst. In den geschäftsführenden Vorstand wurden als Stellvertretungen Christa Bittner (Eichhof), Renate Hucke (Hohe Luft-Petersberg) und Prof. Lothar Seitz (Bad Hersfeld-Mitte) gewählt. Ergänzt wird die Geschäftsführung um Schatzmeister Thomas  Schleichert (Johannesberg), Geschäftsführerin Aysegül Tas-Dogan (Hohe Luft-Petersberg), Schriftführer Bernd-Paul Schmalbauch (Hohe Luft-Petersberg) und Pressewart Torsten Warnecke (Bad Hersfeld-Mitte). Als stellvertretenden Schriftführer bestimmten die Delegierten Holger Hohmeister (Kalkobes) und als stellvertretenden Kassierer Dieter Herter (Kathus). Zu einem der zwölf Beisitzerinnen und Beisitzer wurden gewählt: Willi Bannasch (Asbach), Brigitte Deiß (Sorga), Ulrich Eckhardt (Johannesberg), Daniel Faßhauer (Kalkobes), Thomas Giese (Johannesberg), Dr. Rolf Göbel (Bad Hersfeld-West), Brigitte Hofmann (Bad Hersfeld-West), Jesica Klessa (Heenes), Carsten Lenz (Bad Hersfeld-Mitte), Petra Schmerbach-Mank (Bad Hersfeld-West), Karsten Vollmar (Allmershausen) und Bernd Wennemuth (Heenes).Mit vier Anträgen bildete die verkehrliche Situation in der Festspielstadt einen Schwerpunkt. So fordern die Sozialdemokraten einstimmig ein Nachtfahrverbot für den überregionalen LKW-Verkehr auf den Bundesstraßen 27, 62 und 324. Zudem müsse endlich das Parkleitsystem umgestellt werden. So fordert der Stadtverband das Parkhaus "Schilde-Park" in das Leitsystem statt des Marktplatzes aufzunehmen. "Es kann doch nicht so teuer sein, die Glasscheibe auszutauschen", waren sich die Sozialdemokraten mit dem SPD-Stadtverordneten Markus Teglas einig.

Nachdrücklich fordert die Stadt-SPD auch das Radwege- und -verkehrskonzept endlich anzupacken. Der Stadtverordnete Dieter Herter sprach im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen in der Fuldaaue von einer touristischen Katastrophe. "Da fühlen sich die Radtouristen alleingelassen, wenn sie plötzlich in eine Baustelle fahren.  Da muß die Stadt zukünftig, wie es früher war, wieder ihre Hausaufgaben machen", spitzte Herter zu.  Für die Einmündung des Hubertusweges in die Hainstraße wird in einem weiteren Antrag eine gekennzeichnete Linksabbiegespur gefordert. Ist es doch häufig so, dass ein Linksabbieger den überwiegend rechtsabbiegenwollenden Verkehr blockiert.Einig waren sich die Sozialdemokraten auch in der Forderung, endlich das versprochene und beschlossene Sonnensegel über dem Kinderspielplatz im Schildepark anzubringen. Der Ehren-Stadtverbandsvorsitzende Valentin Wettlaufer regte sich auf: "Da beschließen die Gremien was passieren soll, das Geld steht bereit und passieren tut nichts. Nun ist der Sommer vorbei, da braucht es erst einmal keinen Sonnenschutz mehr. Wieder Geld zu Lasten der Kinder gespart."In seiner Rede ging der Stadtverbandsvorsitzende Gunter Müller auch auf die Situation um die Festspiele ein: "Der Bürgermeister hat im Magistrat dem Festspiel-Wirtschaftsplan bestimmt zugestimmt. Für mich wäre es jedenfalls unvorstellbar, dass ein Bürgermeister die Festspiele hängen lässt. Dann ist er auch im Stadtparlament gefordert, den Magistratsbeschluß zu vertreten. Für uns Sozialdemokraten ist es jedenfalls enttäuschend, wie wenig Rückhalt die Festspiele bei CDU, NBL und FDP haben. Das zeigt auch, wie der Rückhalt des Bürgermeisters in wichtigen Fragen bei seiner eigenen Partei ist."In eine ähnliche Kerbe schlug der Fraktionsvorsitzende (SPD-Grüne-FWG) Bernd Wennemuth: "Die Ehrenamtlichen müssen nicht selten retten, was der Bürgermeister verbockt. Da werden kurzfristigst Vorlagen vorgelegt, die ohne Beschlussfassung die Stadt viel Geld kosten." Zudem kritisierte Wennemuth, dass die versprochenen zusätzlichen Arbeitsplätze immer noch fehlten. "Als ‚Päckchenpacker‘ hatte Fehling die Mitarbeiter in der Logistik denunziert und hochqualifizierte Arbeitsplätze versprochen. Passiert ist nichts."

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