Neues Jahr – neue Chancen

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Ein Kommentar zum Jahreswechsel von Philipp Ling.

Ein spannendes, aufregendes Jahr liegt hinter uns, mit vielen Debatten und auch dem ein oder anderen "Zoff".

So haben wir in der Amazon-Diskussion eine unbequeme Position vertreten – der Branchenriese hat derzeit wahrlich nicht viele Fürsprecher. Zu einer ausgewogenen Berichterstattung gehört aber eben auch "audietur et altera pars". Wenn ein solches Thema einseitig aufgebauscht werden muss, damit es interessant ist – und diese Darstellung dann kritiklos weitergesponnen wird – muss auch mal Widerspruch erlaubt sein. Das ist die Pressefreiheit und meinungsbildende Beiträge sind keine "Hofberichterstattung".Dabei wollen wir nichts beschönigen – aber auch nichts schlimmer machen, als es ist.  Denn das Ergebnis des Aufschreis sehen wir ja jetzt: Die Fronten sind verhärtet und viel getan hat sich nicht, außer dass einige Prominente (oder was man heute so darunter versteht) öffentlich geloben, in Zukunft ein wenig weniger bei dem Online-Händler einkaufen zu wollen.

Auch bei den politischen Debatten war Kritik des Öfteren angebracht. Parteipolitisches Gezänk löst die Herausforderungen der Zeit nicht, und ob der Bürger wirklich immerzu die Kampfhähne in der Arena sehen will?Als Redakteur kann man sich natürlich freuen, wenn es ordentlich rund geht. Als Wahl-Waldhesse und "hergeloffener" Hersfelder aber würde ich es begrüßen, wenn das neue Jahr doch ein wenig harmonischer würde.Daher mein Wunsch fürs neue Jahr: Mehr Fairness und mehr sachliche Diskussion. An mir soll’s nicht scheitern.

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