Rückblick auf 2017: Ereignisreiches Jahr für die Stadt Rotenburg

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Rotenburger Neujahrsempfang mit voll besetztem Bürgersaal: Bürgermeister Christian Grunwald hatte spannende Gäste zum Plaudern eingeladen.

Rotenburg. Viele Rotenburger und Gäste wollten sich den Rotenburger Neujahrsempfang im Bürgersaal auch in diesem Jahr nicht entgehen lassen. Es gab nicht für alle einen Sitzplatz, so dass viele der Besucher im Stehen das Programm anschauten. „Das vergangene Jahr war sehr ereignisreich für Rotenburg“, erklärte Stadtverordnetenvorsteherin Barbara Glaser, während sie das Jahr 2017 nochmal für alle Revue passieren ließ. Besonders freute sich Bürgermeister Christian Grunwald, dass Landrat Dr. Michael Koch seiner Einladung gefolgt war. Denn Dr. Koch hatte neben seinen Grußworten noch zwei nützliche Präsente im Gepäck: Dr. Koch übergab dem Bürgermeister zwei Förderbescheide. Die Radwegebeschilderung auf dem Fuldaradweg R1 wird mit rund 15.000 Euro gefördert. Für die Einrichtung des neuen Familienzentrums in der Weidenberggasse in Rotenburg bekommt die Stadt Rotenburg eine Förderung in Höhe von rund 45.000 Euro.

Dirk Riemschneider, Wehrführer der Rotenburger Feuerwehr, war ebenfalls von Grunwald zu einem kleinen Plausch eingeladen worden. Für die neugierigen Bürger durfte er erklären, wie der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Rotenburg für 11,5 Millionen gebaut werden könne. Das alte Feuerwehrgerätehaus sei aus den 70er Jahren und somit in die Jahre gekommen. So wie sich alle technischen Geräte seit den 70ern weiterentwickelt haben, entwickelten sich natürlich auch die Einsatzfahrzeuge weiter. Die modernen und bestens ausgestatteten Fahrzeuge brauchen auch mehr Platz, zumal im Moment einige Fahrzeuge hintereinander geparkt sind, erklärte Riemenschneider. Bei der Planung des neuen Gerätehauses half das gesamte Team der Rotenburger Feuerwehr mit: „Ein großes Lob an unsere Feuerwehrkameraden. Sie haben sich große Mühe gegeben, um bei der Planung aktiv mitzuhelfen“, freute sich der Wehrführer.

Auch zum Plaudern waren junge Sportler mit ihrem Trainer Markus Paul eingeladen, die sich mit einem ganz besonderen Titel rühmen können: Die deutschen Meister im Jugger namens Atoxera 2.0 und die deutschen Jugger-Vizemeister namens Crazy Jugger der Kinder- und Jugendabteilung kommen nämlich aus Rotenburg. „Jugger ist eine moderne Sportart, die die Eigenschaften von Mannschaftssport mit Elementen verschiedener Individualsportarten wie Fechten oder Ringen miteinander verbindet“, erklärte der Bürgermeister den Anwesenden. Der Spielball (Jugg) müsse in das gegnerische Tor gebracht werden. Mit verschiedenen, gepolsterten Stäben müssen die Jugger versuchen, ihre Gegner aufzuhalten. Dann ließ sich Grunwald das Spiel in der Praxis erklären und wurde selbst körperlich aktiv.

„Rotenburg wurde in das Stadtumbauprogramm des Landes Hessen aufgenommen“, verkündete MER-Geschäftsführer Torben Schäfer im Gespräch mit dem Bürgermeister stolz. Für die Zukunft sei eine offene Bebauung auf dem Parkplatz „altes Amtsgericht“ angedacht. Dabei sollen einzelne Geschäfte angesiedelt und somit das Sortiment ergänzt werden. Das wichtigste dabei sei, dass die Parkplätze dort erhalten bleiben werden. Ein Konzept für die Bebauung werde in den nächsten Monaten von Daniel Knauff und seiner Firma Converticon GmbH entwickelt.

Geschäftsführer Martin Ködding erzählte im Gespräch mit dem Bürgermeister, wie nach rund einem Jahr der neuen Klinikum Hersfeld-Rotenburg GmbH der Stand der Dinge ist. „Wir sind stolz, dass wir mit unseren rund 3.000 Mitarbeitern und 150 Azubis zu den zehn größten Krankenhäusern in Hessen gehören“, so Ködding. Er berichtete von der Einführung der insgesamt vier Kompetenz­zentren, von dem neuen Cardiopulmonalen Zentrum und die Verknüpfung mit verschiedenen Universitätskliniken. Letztlich erläuterte das Klinikoberhaupt, welche Baumaßnahmen in Planung seien.

Das Programm wurde von dem Chor Conbrio, der Musikgruppe der Jakob-Grimm-Schule sowie von Carola Weißbach und Gerhard Altnöder musikalisch umrahmt. Patrick Busch ist nicht nur der Leiter des Chors Conbrio sondern auch der neue Schulleiter an der Haselbachschule in Lispenhausen. Seine Familie geht bereits in der dritten Generation auf diese Schule. Dabei freue er sich sehr, in seinem Heimatort, an seiner eigenen, alten Schule, nun als Schulleiter zu fungieren. „Dort anzufangen war für mich wie nach Hause kommen“, so Busch abschließend.

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