Riesenandrang - Angebote des Klinikum Hersfeld-Rotenburg als Magnet

Der Tag der offenen Tür beim Klinikum Hersfeld-Rotenburg lockte zahlreiche Besucher, die sich dort über alle medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Angebote informieren konnten. Foto: nh

Zahlreiche Gäste waren zum Tag der offenen Tür im Klinikum Hersfeld-Rotenburg zu Besuch, um sich rund um das Thema Medizin zu informieren.

Rotenburg.  Das Motto - Klinikum Hersfeld-Rotenburg / Das Gesundheits-Netzwerk - war in jeder Ecke des Messesaals im Durstewitzhaus zu sehen. Viele Kliniken und Abteilungen des Klinikums, des Herz-Kreislauf-Zentrums, der Orthopädie Bad Hersfeld, der Klink am Hainberg und des MVZ Hersfeld-Rotenburg präsentierten ihre medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Angebote - sie waren den ganzen Tag in Gespräche mit interessierten Gästen vertieft. Geschäftsführer Matin Ködding versuchte die vielen Eindrücke des Tages in Worte zu fassen: „Wir sind positiv überrascht von dem starken Zuspruch, den unser Angebot hier findet. Die vielen interessierten Besucher und die hochengagierten Mitarbeiter aller Bereiche machen diesen Tag der offenen Tür zu einem unserer Highlights in diesem Jahr.“ so Ködding und fügt an,“ Das Klinikum Hersfeld-Rotenburg mit seinen insgesamt rund 3.100 Mitarbeitern an den Standorten Hersfeld und Rotenburg gehört nun zu den zehn größten Kliniken in Hessen und stellt somit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Region und darüber hinaus dar. Auf diese Entwicklung im Landkreis Hersfeld-Rotenburg können wir stolz sein“.

Führungen im Halbstundentakt 

Wie facettenreich die Arbeitswelten des Krankenhauses sind, erfuhren die Besucher dann zusätzlich im Inneren des Hauses: Im Labor für Elektrophysiologische Untersuchungen von Rhythmologie-Chefarzt Dr. Stefan Steiner hatte das Maskottchen „Leo“ auf dem Tisch Platz genommen, Oberärztin Stefanie Bergmann erläutert den Besuchergruppen ihre tägliche Arbeit mit der Elektrik des menschlichen Herzens. Von großem Interesse war der Besuch des Hybrid-OP-Saals. „Wann kommt man hier schon mal hin?“ hörte man von vielen Gästen. Dort erläuterten die beiden Ärztlichen Leiter der Anästhesie, Dr. Andreas Kayß und Dr. Marcel Kunde, die Besonderheiten dieses modernen Saals, der in der Herzklappentherapie von Risikopatienten eine besondere Stellung einnimmt. Auch eine Herz-Lungen-Maschine hatten die Kardiotechniker mit vielen Fragen und Antworten für die Besucher vorbereitet. Im Bereich der Funktionsdiagnostik mit EKG-, Blutdruck-Langzeitmessungen und Ultraschalldiagnostik zeigten die Echokardiografie-Spezialisten Kurt Heise und Oberarzt Dr. Bruno Löprich an einem Probanden Bilder des bewegten Herzens. In der Lehrküche der Klinik ging um die Herstellung von Kostformen bei Schluckbeschwerden und die Verkostung der Ergebnisse vor Ort. Beim Fachsimpeln der Besucher mit dem Ernährungsteam stand auch die herzgesunde Ernährung im Mittelpunkt. Die frisch renovierte Geriatrie im Bettenhaus 2 des Herzzentrums lud bei bestem Wetter zu Fachgesprächen rund um Alterserkrankungen und deren Behandlung aber auch zum Verweilen im Patientengarten ein. Kinder entdeckten derweil die Hüpfburg, das Kinderschminken oder das Spiel mit dem Klinikclown „Tiffi“. Auch malen, basteln und marmorieren mit Ergotherapeuten Peter Kreiling in den Räumen des Freizeitzentrums fanden regen Zuspruch.

Fachvorträge waren ein Renner

Einen immensen Zuspruch hatte das Vortragsforum, das parallel in zwei Vortragssälen stattfand, zu verzeichnen. Im 30 Minuten-Takt wechselten die hochkarätigen Referenten – darunter viele Chefärzte des Klinikverbundes - und häufig auch die Zuhörer. Auch hier zählten die Organisatoren etwa 1000 Zuhörer bei den Fachvorträgen im Auditorium und im Foyer des Therapiezentrums.

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