Ortstermin im Flüchtlingsheim

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Zahlreiche interessierte Besucher bei der Infoveranstaltung

Bad Hersfeld. Erwartungsgemäß stieß der Ortstermin in der geplanten Asylbewerber-Sammelunterkunft in der ehemaligen Hoechst-Kantine auf großes Interesse.

Johannes van Horrick, Fachbereichsleiter der Technischen Verwaltung, ging auf die zahlreichen Fragen, die im Zusammehang mit der Projektvorstellung aufgetaucht waren, ein. Bedenken wegen der Lage im Gewerbegebiet teilt er nicht: Das Gelände liege stadtnah und weise im Umfeld eine geringe Nutzung auf. Da es insbesondere keine Industrie mit entsprechenden Emissionen gebe, sei eine Sondernutzung für kirchliche und soziale Zwecke in diesem Gewergegebiet zulässig. "Einen besseren Platz haben wir nicht", fasste van Horrick zusammen.

Die Sammelunterkunft ist dabei auch auf Hilfeleistungen bei der Integration angelegt. So sollen die Gruppenräume auch als Unterrichtsräume für den Deutschunterricht vor Ort genutzt werden.Frank Hildebrand vom Fachdienst Migration erläuterte weitere Details der Planung: Die Unterkunft ist für eine Belegung mit 100 Personen ausgelegt, wobei aber eine maximale Belegung von 80 Personen angestrebt wird. Nach wie vor wird der Großteil der Geflüchteten und Asyl­suchenden dezentral untergebracht. Auch in Zukunft sollen sie möglichst bald in andere Wohnverhältnisse weitervermittelt werden. Kinder sollen ebenfalls schnellstmöglich am Kindergarten beziehungsweise am Schulunterricht teilnehmen können, wobei aber derzeit auch ein Vorschulunterricht zur Vorbereitung auf den Schulbesuch geplant ist.

Bei einer geplanten Bauzeit von sechs Monaten wird die Unterkunft voraussichtlich im Herbst fertig sein, also rechtzeitig, um die erfahrungsgemäß in den kalten Monaten steigende Zahl an  Flüchtlingen aufzunehmen.

Die Nachfrage, ob ehrenamtliche Unterstützung und Spenden möglich seien, bejate Hildebrand: "Das wäre toll!" Vor allem an Winterbekleidung fehle es in der kalten Jahreszeit bei den geflüchteten, und auch Kinderspiel-sachen werden gerne angenommen. Die Planer hoffen auf einen großen Unterstützerkreis wie in Ronshausen, an dem sich nach Möglichkeit auch die Vereine bei der Integration beteiligen sollen.

Abschließend ging van Horrick auch auf die Kritik an der bisherigen Informationspolitik ein. Die Ortsbeiräte seien keineswegs "ausgebremst" worden, sondern der bisherige Stand der Planung habe keine Beteiligung erfordert. Man werde natürlich den  Ortsbeiräten auf Wunsch in den Sitzungen weitere Auskunft erteilen.

Sachspenden für Geflüchtete

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