MdEP Martina Werner besuchte bo parts

Industriepolitik durch SPD-Europaabgeordnete Martina Werner direkt vor Ort in Nentershausen-Dens.

Dens. Die SPD-Europaabgeordnete Martina Werner hat sich kürzlich bei ihrem Besuch vor Ort bei dem Automobilzulieferer bo parts in Nentershausen-Dens über die Situation des Unternehmens und ihre innovativen Produkte informiert. Geschäftsführer Thorsten Blöcker und Betriebsleiter Christoph Wolf erläuterten der Europaabgeordneten, die unter anderem von Bürgermeister Ralf Hilmes, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Karlheinz Bornschier und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Kurt Gawletta begleitet wurde, wie die rund 140 Mitarbeiter des Unternehmens Produkte für den Automobilsektor entwickeln und herstellen.

Beim anschließenden Austausch über industriepolitische Themen berichtete Bürgermeister Ralf Hilmes, dass er für die Gemeinde Nentershausen seit vielen Jahren darum kämpft, dass die über 50 Jahre alte Zuwegung zum Unternehmensstandort grundhaft erneuert wird. Er sei enttäuscht, so Hilmes, dass die etwa ein Kilometer lange Straße in Hessen mittlerweile aus der Förderfähigkeit durch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) herausgefallen sei. Diese Mittel würden aber einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung der Maßnahme darstellen, bekräftig der Bürgermeister. Geschäftsführer Thorsten Blöcker betonte in diesem Zusammenhang, dass es sich um die einzige Zuwegung zum Unternehmen handele und dass der Zustand der Straße mittlerweile für einige Lkw problematisch sei.

Martina Werner findet es inakzeptabel, dass an dieser Stelle das Land Hessen nicht Willens zu sein scheint, eine pragmatische Lösung zu finden: „Gerade im ländlichen Raum muss alles dafür getan werden, dass kleine und mittlere Unternehmen jede nur mögliche Unterstützung erhalten, wenn es um den Erhalt notwendiger Infrastruktur geht“, erklärt die Europaabgeordnete. Für kleinere Gemeinden wie Nentershausen seien die rund 140 Arbeitsplätze von existenzieller Bedeutung, so Werner. „Hier braucht es mehr als Sonntagsreden von Verkehrsminister Al-Wazir. Ich erwarte aus Wiesbaden einen Lösungsvorschlag statt Erklärungen, warum es nicht geht“, fordert die Industriepolitikerin.

Rubriklistenbild: © nh

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