„Pipeline bleibt auf der Tagesordnung“

Werraversalzung: Hessens Umweltministerin Lautenschlger nimmt Stellung zur Entscheidung im niederschsischen LandtagWiesbaden. In der aktue

Werraversalzung: Hessens Umweltministerin Lautenschlger nimmt Stellung zur Entscheidung im niederschsischen Landtag

Wiesbaden.In der aktuellen Kontroverse um den mglichen Bau einer Pipeline fr Kalisalzlauge hlt Hessens Umweltministerin Silke Lautenschlger den Ausgang fr offen.Ungeachtet der derzeit skeptischen Haltung Niedersachsens, ist in dieser Frage das letzte Wort definitiv noch nicht gesprochen. Das Thema ist und bleibt auf der Tagesordnung, sagte Lautenschlger am Donnerstag in Wiesbaden. Der niederschsische Landtag hatte sich am Mittwoch mehrheitlich gegen den Bau einer Abwasser-Pipeline in die Nordsee ausgesprochen.Die Ministerin fgte hinzu, unabhngig vom Bau der Leitung wrden technische Verbesserungen bei der Kaliproduktion lngst sorgfltig geprft. Dies hatte der Landtag in Hannover gefordert.Wir loten auf Fachebene und mit den engagierten Vertretern des Runden Tisches intensiv aus, was kurzfristig machbar ist und ob moderne Verfahren auf mittlere Sicht eine weitere deutliche Verminderung bringen knnen. Ziel sei die notwendige Entlastung von Werra und Weser von Salzeintrgen und der Schutz des Grundwassers. Es gehe aber selbstverstndlich auch um den Erhalt der Arbeitspltze beim Kasseler Dngemittelhersteller K+S. Lautenschlger rief die politisch Verantwortlichen in Niedersachsen auf, weiter ergebnisoffen in knftige Gesprche zu gehen. Dies liege auch in deren eigenem Interesse. Es liegt auf der Hand, dass auch die Weseranlieger flussabwrts stark davon profitieren, wenn die Wasserqualitt verbessert wird. Heute ist quasi die Weser die Pipeline.

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Werra: Ohrfeige fr Runden Tisch Niederschsischer Landtag erteilt Pipeline-Fiktion des Runden Tisches ein Absage K+S soll neueste Technik einsetzen

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