Polizei kontrollierte Schwerverkehr

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Aktionstag "Offene Heckportale" am Kirchheimer Dreieck

Kirchheim. Die Anzahl des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs steigt stetig an. Mehr Ladung, weniger Zeit und das hohe Verkehrsaufkommen stellt alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer vor Herausforderungen. Schwerwiegende Verkehrsunfälle können die Folge sein. Zu den Hauptunfallursachen zählen unter anderem ungenügender Sicherheitsabstand, sowie nicht angepasste Geschwindigkeit. Mit dem Programm "Verkehrssicher in Hessen" beabsichtigt die Hessische Polizei schwerpunktmäßig die Hauptunfallursachen zu bekämpfen. Hierzu führte das Polizeipräsidium Osthessen anlässlich des 150. Fernfahrerstammtisches Hessen am Mittwoch von 10 bis 17 Uhr Kontrollen des Schwerverkehrs zum Thema "Offene Heckportale" durch.

Die auf Verkehrsüberwachung spezialisierten Polizisten aus Nord- und Osthessen, dem Zoll und der BAG waren an diesem Tag auf den Autobahnen rund um das Kirchheimer Dreieck im Einsatz, um auf mögliche Gefahren und Unfallursachen aufmerksam zu machen sowie Verstöße zu ahnden. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, der Ladungssicherung und offene Heckportale gerichtet, was an diesem Tag auch das Schwerpunktthema des 150. Fernfahrerstammtisches am Kirchheimer Dreieck war. Mehrere Last- und Sattelzüge, die mit ladungsbedingt offenen Heckportalen fuhren, wurden von den mobilen Streifen aus dem Verkehr gezogen und auf dem Rastplatz in Kirchheim kontrolliert. Hierbei wurden erhebliche Mängel festgestellt, die in mehreren Fällen sogar zur Verweigerung der Weiterfahrt führten.

Bei einem Fahrzeug stellten die Beamten fest, dass die Ladefläche um etwa einen Meter verlängert wurde. Da diese Verlängerung nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen war, erlosch sofort die Betriebserlaubnis. Die Weiterfahrt wurde verweigert, das Fahrzeug stillgelegt und die Kennzeichen abmontiert. Über die Straßenverkehrsbehörde werden die Kennzeichen nun im weiteren Verlauf an die örtliche Zulassungsstelle in das Herkunftsland des Fahrzeuges geschickt, wo es angemeldet ist. Die Beamten an der Kontrollstelle hatten alle Hände voll zu tun, um die vielen kleinen, aber auch erheblichen Mängel an den Fahrzeugen des Schwerlastverkehrs zu ahnden. Die Palette der Verstöße belief sich von Überladung und mangelnder Ladungssicherung bis hin zur Überschreitung von zulässiger Gesamtreite und Gesamthöhe. Auszubildende einer Kraftfahrerschule, die stets zu den Aktionstagen der Fernfahrerstammtische von der Polizei eingeladen werden verfolgten mit großer Aufmerksamkeit die Kontrollen.

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