Polizei stoppt litauischen Lkw mit 16.000 Kilo Torf beladen

Die Polizei zog auf der A5 einen Lkw aus dem Verkehr, der mit 16.000 Kilogramm Torf beladen war.

Ein Kontrollteam der Polizei Bad Hersfeld zog gestern einen Lkw aus Litauen aus dem Verkehr.

Kirchheim.  Gestern fiel einem Kontrollteam des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizei in Bad Hersfeld gegen 9 Uhr ein litauischer Gliederzug in einem optisch desolaten Zustand (dreckige, eingerissene Plane, Rost an mehreren Stellen) auf. Dieser fuhr bei Kirchheim auf der Bundesautobahn A5 am Kirchheimer Dreieck in südlicher Richtung und konnte anschließend auf der Rastanlage Rimberg angehalten und kontrolliert werden. Hierbei fiel nicht nur auf, dass die beiden Bremsscheiben der Lenkachse gerissen, die Reifen stark abgefahren waren sowie das Kabel am ABS-Sensor der hinteren Achse des Anhängers abgerissen war, die eigentlich Überraschung zeigte sich beim Öffnen des Heckportals. Der Gliederzug hatte 16.000 kg Torf lose geladen. Dieser in Quader gepresste Torf wurde in Litauen per Hand in den LKW und dessen Anhänger geladen und lag nun völlig ungesichert in dem Gliederzug mit einem Standardaufbau. Damit der Torf die Plane, die lediglich als Wetterschutz fungiert, nicht nach außen drückt, hatte das Unternehmen versucht, mit eingesetzten Sperrholzplatten bzw. Holzlatten als zusätzliche Rungen dem Torf in Form zu halten. Das Unternehmen erwartet nun nicht nur eine aufwendige Reparatur der Bremsen sowie der ABS-Anlage vor Ort, sondern auch die Einziehung von Taterträgen (Gewinnabschöpfung) in Höhe von über 3000,00 Euro für den Transport von Gütern in einem ungeeigneten Fahrzeug.

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