Positive Aussichten

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Michael Staudinger/pixelio.de

Bad Hersfeld. Trotz steigender Umlagen: In Bad Hersfeld bleiben die Preise für Strom, Erdgas und Wasser 2014 stabil

Bad Hersfeld. Die staat­lichen Umlagen auf den Stromverbrauch steigen auch zum Jahreswechsel 2014 wieder deutlich. Allein die EEG-Abgabe erhöht sich um 18 Prozent auf über 7 ct/kWh brutto. In der Folge wurden steigende Strompreise er­wartet. Doch jüngst hat nun der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bad Hersfeld über eventuelle Preisanpassungen beschlossen. Die gute Nachricht: In Bad Hersfeld bleiben die Preise für Strom, Erdgas und Wasser stabil. Es gibt keinerlei Preiserhöhung zum Jahreswechsel – zumindest nicht für Kunden der Stadtwerke.

Ebenfalls neu ist, dass die Stadtwerke ab 2014 für alle Haushalte ausschließlich Strom aus erneuerbarer Energie liefern.  Schwerpunkt dabei ist Strom aus Wasserkraft. Der wird zum Teil vor Ort mit einem kleinen Kraftwerk an der Fulda erzeugt. Der Großteil des Stadtwerke-Stroms wird aber zugekauft – ab 2014 von weiteren Wasserkraftwerken. Dazu kommen die Mengen, die von den Photovoltaik- und Biogasanlagen in Bad Hersfeld erzeugt werden.

Fehling zeigt sich zufrieden

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Bürgermeister Thomas Fehling, zeigte sich erfreut, dass die Stadtwerke die Preise in einem durchaus anspruchsvollen Umfeld stabil halten können: "Die Energiewende ist wichtig und ­normaler Weise nicht zum Nulltarif zu haben. Wir sind sehr froh, dass wir unseren Bürgern und Unternehmen stabile Preise bieten können – trotz der zunehmenden staatlichen Abgaben mindestens bis weit in das Jahr 2014 hinein." Das sei wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen – und schone auch den privaten Geldbeutel. "Wir sind stolz darauf, dass wir gleichzeitig und ohne Mehrkosten für die Kunden auf erneuerbare Energie umstellen", freut sich Bad Hersfelds Rathaus-Chef.

Markus Gilbert, seit April neuer Geschäftsführer der Stadtwerke, ergänzt: "In Bad Hersfeld bieten wir ab 2014 erneuerbare Energie für alle und ohne Mehrkosten für den Verbraucher an. Durch einen geschickten Einkauf, gute betriebliche Abläufe und ganz besonders das Engagement der Kollegen bei den Stadtwerken können wir die Kos­tensteigerung zum Jahreswechsel wegstecken."

Das werde vielleicht nicht bei jeder künftigen Erhöhung von Umlagen gelingen – aber man arbeite hart daran, den ­Kunden weiterhin zuverlässig gute Energie zu fairen Preisen zu liefern. "Das sollten wir auch, denn unser Unternehmen gehört mehrheitlich der Stadt und damit zu einem guten Teil den Einwohnern, die unsere Kunden sind", so Gilbert abschließend.

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